• 03.05.2012, 09:22:37
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4 Millionen für Klimafolgenforschung

Wien (OTS) -

- Austrian Climate Research Programme (ACRP) geht in die 5. Runde
 - Berlakovich: Zentrales Instrument für
   Klimawandelanpassungsstrategie 
 - Klima- und Energiefonds schafft Wissensbasis für Politik und
   Wirtschaft

Heute, Donnerstag, startet zum fünften Mal in Folge das
erfolgreiche Forschungsprogramm "Austrian Climate Research Programme"
(ACRP). Es gibt Antworten auf eine der drängendsten Fragen der
Umwelt- und Wirtschaftspolitik: Wie können die Herausforderungen des
Klimawandels für unsere Gesellschaft gemeistert werden? Erneut mit 4
Millionen Euro dotiert und bis zum 14.09.2012 geöffnet etabliert sich
der Klima- und Energiefonds darüber hinaus bei
Forschungsinstitutionen als verlässlicher Partner für langfristige
Forschungsaktivitäten auch in budgetär schwierigen Zeiten.

"Was die Politik für nachhaltige Entscheidungen im Sinne der
Umwelt, der Wirtschaft und der Menschen braucht, ist eine fundierte
Wissensbasis. Genau das liefert das Förderprogramm Austrian Climate
Research Programme seit vielen Jahren verlässlich", unterstreicht
Umweltminister Niki Berlakovich die Bedeutung des Programmes. Die
Themenfelder des Programmes sind auch 2012

- Erhöhung des Verständnisses für das Klimasystem und die
   Konsequenzen des Klimawandels
 - Aktuelle Fragestellungen
 - Soziokulturelle und Sozioökonomische Aspekte des Klimawandels
 - Handlungsempfehlungen für die Politik.

Klima- und Energiefonds Geschäftsführer Ingmar Höbarth: "Unser
Ziel ist es, die durch den Klimawandel verursachten Auswirkungen auf
die Umwelt zu erforschen und wissenschaftlich fundierte Strategien zu
entwickeln, um einerseits die Anpassung an den Klimawandel zu
schaffen und andererseits seine Folgen erträglich und beherrschbar zu
machen. Für heute nicht genutzte Möglichkeiten und nicht gesetzte
Schritte gibt es beim Klimawandel keine zweite Chance."

Projektbeispiel (ACRP): HIRMOD

Hochaufgelöste atmosphärische Modellierung in topographisch
komplexen Gebieten für zukünftige Klimasimulationen
Momentan arbeiten regionale Klimamodelle (RCMs) bei langfristigen
Simulationen mit einer Auflösung von etwa 10 km Größe der
Gitterboxen, unter anderem da die verfügbaren Computerressourcen noch
nicht für höhere Auflösung bei solchen Langfristsimulationen reichen.
Alpine Täler sind aber schmäler und werden dadurch nicht wirklich
erfasst.

Die in dem vom Klima- und Energiefonds geförderten Projekt HIRMOD
verwendeten meteorologischen Modelle, MM5 und WRF, wurden am Vienna
Scientific Cluster (VSC) implementiert und die benötigten
Rechenressourcen der beiden derzeitigen Modelle evaluiert.
30-Jahres-Simulationen - Standard in der Klimaforschung - würden in
den derzeit bestmöglichen Modi jedoch mehr als drei Jahre dauern.
Erforderlich sind daher noch Verbesserungen des effektiv nutzbaren
Parallelisierungsgrades und leistungsfähigere Rechner.

Durch die Förderungen des Klima- und Energiefonds ist es den
ProjektmitarbeiterInnen am Institut für Meteorologie an der
Universität für Bodenkultur Wien möglich, an einer Verbesserung des
Systems zu arbeiten. Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds mit
rund 150.000 Euro gefördert und läuft bis Oktober 2011. Details zum
Projekt HIRMOD finden Sie auf der Website
www.boku.ac.at//met/envmet/hirmod.html.

Rückfragehinweis:
Mag. Katja Hoyer
[email protected]
Klima- und Energiefonds
Tel.: 01-5850390 DW 23
www.klimafonds.gv.at

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