• 02.05.2012, 13:15:19
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ÖSTERREICH: Rettung warf abgetrennte Fingerkuppen in den Müll

Skandal um Rotkreuz-Mitarbeiter: Sanitäter gefeuert - Happy End für dreijähriges Mädchen

Wien/Innsbruck. (OTS) - Ein unfassbarer Skandal, bei dem ein
Rotkreuz-Mann fast eine Operation vereitelt hätte, ereignete sich in
Zirl (Bezirk Innsbruck-Land). Wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in
ihrer morgigen Donnerstagausgabe berichtet, war ein dreijähriges
Mädchen durch eine Wohnung von Freunden der Mutter getollt und
geriet mit den Fingern in einen Türspalt. Durch einen Windstoß schlug
die Türe zu. Die fatale Folge: Dem Kind wurden zwei Fingerkuppen
abgetrennt.

Das alarmierte Rote Kreuz war zwar rasch vor Ort und die
geschockte Wohnungsbesitzerin übergab dem Sanitäter auch die
abgetrennten Gliedmaßen des kleinen Mädchens, die in Stofftüchern
eingewickelt waren.

Im Krankenhaus von Innsbruck waren die Finger dann allerdings
verschwunden. Wie ÖSTERREICH berichtet, hatte sie der RK-Mitarbeiter
im Krankenhaus einfach weggeworfen. Der hauptberufliche RK-Mann wurde
laut ÖSTERREICH-Info auf der Stelle entlassen.

Glück im Unglück: Ein weiterer Sanitäter des Roten Kreuzes fand
die beiden Gliedmaßen noch rechtzeitig im Mistkübel, sodass sie
letztendlich doch angenäht werden konnten. "Ich bin stinksauer auf
die Rettung", sagt die Mutter der kleinen Emily. Jetzt hofft die
Zirlerin, dass die Fingerkuppen nach der Not-OP gut verheilen.

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

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