• 02.05.2012, 11:58:21
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Debatte um Peak Oil von Experten beendet

Versorgung weiterhin verlässlich sichergestellt

Wien (OTS) - Wie die Fachzeitschrift European Energy Review
bekannt gibt, sehen führende Experten die wissenschaftliche
Diskussion um den Peak Oil als nicht mehr zeitgemäß an. So erklären
zum Beispiel Energieexperten der Citigroup, dass das Konzept des Peak
Oil begraben wurde. Technologische Neuerungen sowie Entdeckungen
riesiger Ölfelder besiegeln das vorläufige Ende der Debatte um Peak
Oil.

Ausschlaggebend für diese Entwicklung sind mehrere Faktoren. Zum
einen werden immer neue Ölfelder entdeckt und zum anderen lohnen
sich, durch technologische Neuerungen, Explorationen von Ölquellen
die sich vor vielen Jahren noch nicht gelohnt haben. Ein Beispiel
dafür sind kanadische Ölsandfelder, die mittlerweile erfolgreich
erschlossen werden können.

Versorgung langfristig gesichert

Mag. Martin Reichard vom Institut für Wärme und Öltechnik (IWO)
dazu: "Seit den 70er-Jahren geht die Mär vom Peak Oil um. Eingetreten
ist dieser Fall bis dato aber nicht. Die Versorgungssicherheit ist
doppelt gewährleistet: Einerseits gibt es so viele gesicherte
Erdölvorkommen wie nie zuvor, andererseits ist dank mehrfacher
Lagerbestände durch die gesetzliche Pflichtnotstandreserve,
internationale und nationale Läger und durch den Vorrat beim
Konsumenten die Heizöllieferung garantiert." Versorgungsengpässe
bleiben dadurch aus und den Befürchtungen um globale Ressourcenkriege
in naher Zukunft ist damit ein vorläufiges Ende gesetzt.

Massives Einsparungspotential im Raumwärmebereich

Wie am Beispiel Heizöl deutlich wird, wirken sich technischen
Entwicklungen nicht nur auf die Erdölförderung, sondern auch auf den
Verbrauch positiv aus. Denn vor allem durch den Einsatz moderner
Öl-Brennwerttechnik ist der Energiebedarf im Raumwärmebereich stark
rückläufig. So verbrauchte ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr
1990 jährlich etwa 3.500 Liter Heizöl. Heute ist der Bedarf um rund
31,4 Prozent, also 1.100 Liter, geringer. "Das Einsparungspotenzial
ist aber noch lange nicht ausgeschöpft", erklärt Reichard. "Etwa 60
Prozent der derzeit betriebenen Ölkessel sind älter als 15 Jahre.
Durch den Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwertanlage könnte jeder
dieser Haushalte seinen bisherigen Heizölverbrauch schlagartig bis zu
40 Prozent reduzieren."

Rückfragehinweis:

IWO-Österreich
   Martin Reichard
   Tel.: 01/710 68 99-35
   Email: [email protected] 
   www.iwo-austria.at 
   
   ikp Wien 
   Daniel Pinka
   Tel.: 01/524 77 90-20
   Email: [email protected]

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