Spindelegger II: Zukunft der Arbeitnehmer im Fokus – Mehr Jobs für Österreich schaffen - FOTO
Arbeitsverkürzung schadet Wirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze – Arbeitsmarktdaten sind Motivation und Ermutigung
Wien, 1. Mai 2012 (ÖVP-PD) "Wir haben uns heute auch mit der
Zukunft für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beschäftigt. Ein
zentrales Thema ist die Frage, wie können wir mehr Jobs in
Österreich kreieren", so ÖVP-Bundesparteiobmann Michael
Spindelegger bei der heutigen ÖVP-Arbeitsklausur. Im Vordergrund
stehen 100.000 neue Jobs durch Green Jobs, die durch einen
Masterplan von Umweltminister Niki Berlakovich erreicht werden. Ein
weiterer Punkt bei der Arbeitsklausur war die Öffnung des
Arbeitsmarktes für osteuropäische Länder: "Ein Jahr nach der
Öffnung des Arbeitsmarktes sehen wir, unsere Prognosen haben
gehalten, rund 26.000 Personen sind auf den Arbeitsmarkt gekommen,
gleichzeitig haben wir einen Beschäftigungsanstieg um 56.000
Personen. Wir brauchen uns daher vor der Öffnung des Arbeitsmarktes
nicht fürchten", so Spindelegger, der die FPÖ-Angstmache in diesem
Zusammenhang kritisierte. ****
ÖAAB-Obfrau Mikl-Leitner übte Kritik an der von der SPÖ
geforderten Arbeitszeitverkürzung: "Das ist ein altes und
schlechtes Modell, dass die Wirtschaft nicht ankurbelt, sondern
Arbeitsplätze vernichtet." Auch bei der Teilzeit sieht die ÖAAB-
Obfrau die SPÖ auf dem "Holzweg". "Familien wollen beides: Beruf
und Familie. Die Arbeitswelt muss flexibler werden. Daher sind
Teilzeitmodelle das Gebot der Stunde. Teilzeit auf Zeit ist keine
Falle, sondern ist eine Chance für Arbeitnehmer, Familie und Beruf
zu vereinen", so Mikl-Leitner.
"Die aktuellen Arbeitsmarktdaten machen Freude. Wir haben so
viele Menschen, wie nie zuvor in Beschäftigung. Das ist das
Resultat von den über 200.000 Unternehmern, die durch ihre
Innovation, ihre Leistung und ihre höchst qualifizierten
Mitarbeiter Arbeitsplätze für Österreich schaffen", so
Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl zu den aktuellen
Arbeitsmarktdaten. Diese seien Motivation aber auch eine
"Ermutigung, für jene, die suchen". "Jeder der arbeiten will, soll
dies auch tun können – das muss unser Ziel sein", erklärte Leitl,
der abschließend festhielt: "Wir sind top in Europa, das soll aber
keine Eintagsfliege sein. Daher braucht es neben notwendigen
Sparmaßnahmen im strukturellen Bereich auch Impulse für
Wirtschaftswachstum. Wir sind Beschäftigungs-Europameister und
wollen das auch bleiben."
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