- 01.05.2012, 13:20:30
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BK Faymann am 1. Mai: "Wer sich für Demokratie und Freiheit stark machen will, muss für soziale Gerechtigkeit kämpfen"
Höchste Beschäftigung und geringste Arbeitslosigkeit in Europa - Arbeitnehmer im Mittelpunkt - Absage an FPÖ: "Die Straches brauchen wir in keiner Regierung"
Wien (OTS/SK) - Die Sozialdemokratie hat heute, Dienstag, bei
ihrer traditionellen Maikundgebung am Wiener Rathausplatz ein ebenso
eindrucksvolles wie machtvolles Zeichen der Geschlossenheit und
Stärke gesetzt. Vor weit mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern
betonte SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann, dass Europa
Demokratie und friedliches Zusammenleben als Pfeiler hat. "Und wer
sich gegen extreme Kräfte einsetzt, und sich für Demokratie und
Freiheit stark machen will, muss - so wie die SPÖ - für soziale
Gerechtigkeit kämpfen", sagte Faymann. Der Bundeskanzler unterstrich,
dass die SPÖ in Zeiten der Krise dafür gesorgt hat, dass es nicht zu
Kürzungsprogrammen kam, sondern zu Investitionen. Dank dieser
Investitionen habe Österreich die höchste Beschäftigung, die
geringste Arbeitslosigkeit in Europa und die zweitniedrigste
Jugendarbeitslosigkeit, so der Bundeskanzler. Die SPÖ habe die
Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt
ihrer Politik, bekräftigte Faymann. ****
Die SPÖ werde erst zufrieden sein, wenn die Menschen eine Arbeit
haben, von der sie auch leben können. "Und die SPÖ wird solange eine
unzufriedene Bewegung sein, solange es nicht gerecht zugeht, und
solange nicht jedes Kind die gleichen Chancen in der Bildungspolitik
hat", sagte Bundeskanzler Faymann. "Auch in Österreich fehlt die
gemeinsame Schule noch, die wir haben wollen. Denn für uns ist jedes
Kind gleich viel wert. Und für uns bedeutet Elite, dass jeder die
Chance haben soll, zu den Besten zu gehören - und nicht nur ein paar
Wenige, weil sie reicher auf die Welt gekommen sind", betonte
Faymann.
Die SPÖ-geführte Regierung habe in Zeiten der Krise erfolgreich
gegengehalten und für höchste Beschäftigung gesorgt. Ganz anders
dagegen die schwarz-blaue Regierung, unter der es die höchste
Arbeitslosigkeit zu beklagen gab. "Das ist der Unterschied zwischen
Schwarz-Blau und uns. Das ist der Unterschied, auf den es ankommt,
und das ist der Unterschied, für den der 1. Mai steht", sagte Faymann
unter großem Applaus. Würde es die Sozialdemokratie nicht geben,
würde "Reich und Arm so stark auseinandergehen, dass dazwischen die
Mittelschichten gar keinen Platz mehr haben, und die Armen immer mehr
werden", so Faymann.
Eine klare Absage erteilte der Bundeskanzler der FPÖ: "Es gibt
diejenigen, die den Hass predigen. Und diese Straches brauchen wir in
keiner Regierung - weder in der Stadt Wien, noch in Österreich, in
unserer Heimat", bekräftigte Faymann. Heimat ist für die SPÖ dort,
"wo jeder Mensch die gleichen Chancen hat, und Heimat ist dort, wo
der Mensch im Mittelpunkt steht. Gemeinsam sind wir unschlagbar, hoch
der 1. Mai!", betonte Faymann. (Schluss) mb/ah
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