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FP-Guggenbichler zu Semmelweis-Areal: Erneut rot-grünes Drüberfahren über Bevölkerung

Massiver Eingriff in die Lebensqualität der Bürger durch Zubetonieren der Grünflächen und Baumfällungen

Wien (OTS/fpd) - Ähnlich wie beim Otto-Wagner-Spitals-Areal will
die rot-grüne Stadtregierung auch beim Semmelweis-Areal einfach über die Bevölkerung drüberfahren. Dies obwohl es einen einstimmigen Beschluss auf Einbindung der Bezirksvertretung Währing gibt, kritisiert heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing und Umweltsprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Udo Guggenbichler, nachdem in der letzten Gemeinderatssitzung zwei FPÖ-Anträge zum Thema niedergestimmt wurden.

In diesem Zusammenhang wurde gefordert keine Neubauten ohne vorrangegangene, verbindliche Bürgerbefragung auf den Grünflächen des Semmelweis-Areals zu errichten sowie dass durch die Nachnutzung des Areals die Zugänglichkeit für die Allgemeinheit weiterhin gewährleistet bleibt, berichtet Guggenbichler.

Entgegen den im Beisein der grünen Vizebürgermeisterin Vassilakou getätigten Versprechungen von SP-Vizebürgermeisterin Brauner, die Bezirksbevölkerung einzubeziehen wurde der Bürgerinitiative nun ein fix fertiges Projekt präsentiert. Interessant dabei ist vor allem, dass neben der Musikschule auch schon Pläne für einen Privatkindergarten und drei Neubauten mit 49 Wohnungen auf der Grünfläche vorgestellt wurden, so Guggenbichler, der fragt, ob das die rot-grüne Vorstellung von Bürgerbeteiligung ist. Nicht zuletzt ist es bezeichnend, dass die Grünen noch 2010 an die 2500 Unterschriften für den Erhalt des Parks eingereicht haben. Wenn das jetzt keinerlei Bedeutung für Vassilakou mehr hat, so scheint die Meinung der Bevölkerung, sie sei nicht Stadträtin für Bürgerbefragung sondern für Bürgerverhöhnung durchaus berechtigt, so Guggenbichler.

Das Zubetonieren der Grünflächen stellt jedenfalls einen massiven Eingriff in die Lebensqualität der Bürger dar. Außerdem sollen auch 20 Prozent des Baumbestandes den Plänen zum Opfer fallen. "Dagegen werden wir auch weiterhin mit allen möglichen Mitteln auf der Seite der Bürger ankämpfen", kündigt Guggenbichler abschließend an. (Schluss) hn

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