• 01.05.2012, 11:30:31
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Karlheinz Töchterle: Wertvolle Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung

Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen sind wichtige Arbeitgeber - attraktive Lehrlingsausbildung im BMWF

Wien (OTS) - "Wissenschaft und Forschung bieten wertvolle
Arbeitsplätze. Die Universitäten, Fachhochschulen und
Forschungseinrichtungen sind als Arbeitgeber um attraktive
Rahmenbedingungen bemüht", so Wissenschafts- und Forschungsminister
Dr. Karlheinz Töchterle. Ein Beitrag sei etwa der 2009 an den
Universitäten in Kraft getretene Universitäts-Kollektivvertrag - der
erste in Europa.

Der Minister verweist auch auf die Arbeitsmarktdaten, "die jedes
Monat zeigen, dass gerade gut ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt
bessere Chancen haben". Es gilt der Grundsatz: Je höher die
Ausbildung, desto geringer das Risiko der Arbeitslosigkeit. Während
Personen mit maximal Pflichtschulabschluss eine Arbeitslosenquote von
19,3 Prozent aufweisen, sinkt das Arbeitslosenrisiko bei Personen mit
Lehrabschluss auf 6,3 Prozent. Das Risiko für Universitäts- und
Fachhochschulabsolvent/innen, arbeitslos zu werden, liegt bei 2,4
Prozent (Arbeitsmarktdaten März 2012). Auch eine im Vorjahr
präsentierte Studie des Internationalen Zentrums für
Hochschulforschung Kassel zur Arbeitssituation von Universitäts- und
Fachhochschulabsolvent/innen in Österreich hatte sehr gute
Beschäftigungsbedingungen und eine hohe Berufszufriedenheit gezeigt.

Im Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) wird ebenfalls
ein Beitrag zur Ausbildung junger Menschen geleistet: Derzeit werden
in der Zentralleitung des BMWF 23 Lehrlinge ausgebildet, an den
Ämtern der Universitäten 299. Im vergangenen Herbst wurde die
Lehrlingsausbildung ausgeweitet, seither bilden auch die
nachgeordneten Dienststellen des BMWF Lehrlinge aus. "Damit konnten
wir 16 neue Ausbildungsplätze schaffen", so Töchterle.

Weiters verweist der Minister auf die verbesserten
Rahmenbedingungen für Akademiker aus Drittstaaten am Arbeitsmarkt.
Das gemeinsam mit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz
erarbeitete 5 Punkte-Programm zur verbesserten Berufsanerkennung von
Akademikern aus Drittstaaten umfasst u.a. die Halbierung der
Wartezeit für die Bearbeitung der Anträge. Hatten Universitäten
bisher ab Einreichen der Unterlagen sechs Monate Zeit für die
Überprüfung und Entscheidung, ob der Abschluss nostrifiziert wird
bzw. welche Ergänzungen zu leisten sind, sind es künftig nur mehr
drei Monate. Das 5-Punkte-Programm beinhaltet auch eine zentrale
Anlaufstelle und einen Infopoint für die Nostrifizierung, die
Möglichkeit der zentralen Einreichung bei der bestehenden Infostelle
NARIC (National Academic Recognition Information Centre), eine
zentrale Geschäftsstelle als Kompetenzzentrum im Bereich Medizin,
eine kostenlose Bewerbungshilfe ohne Bürokratie sowie das Recht auf
Bewertung von Abschlüssen im nicht-reglementierten Bereich.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger 
   Tel.:  +43 1 531 20-9014 
   mailto:[email protected] 
   www.bmwf.gv.at

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