- 01.05.2012, 10:20:01
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Walser zu Burgstaller-Vorschlag: Gesamtkonzept fehlt
Grüne wollen Diskussion über Eckpunkte des neuen LehrerInnen-Dienstrechts
Wien (OTS) - "Es ist kontraproduktiv, wenn Vertreterinnen und
Vertreter der Koalitionsparteien in Sachen Lehrerdienstrecht jede
Woche eine andere Sau durch's Dorf treiben", zeigt sich Harald
Walser, Bildungssprecher der Grünen, wenig überzeugt vom Vorstoß der
Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Diese will die Ferien
von Lehrkräften auf fünf Wochen beschränken. "Das ist populistisch
und unterstellt, dass Lehrkräfte derzeit zu wenig arbeiten."
Natürlich kann über die Ferienregelung nachgedacht werden, wenn aber
immer nur ein Aspekt aus der komplexen Materie herausgegriffen wird,
steht am Schluss keine zukunftsweisende Lösung, sondern es bleibt in
Sachen Dienstrecht beim jetzigen unbefriedigenden Zustand.
Walser fordert daher Unterrichtsministerin Claudia Schmied auf,
endlich die Eckpunkte des geplanten neuen Dienstrechts offenzulegen:
"Klar muss sein, dass es für keine Lehrkraft zu finanziellen
Verschlechterungen kommen darf, die Arbeitszeit von Lehrerinnen und
Lehrern ausschließlich auf die Unterrichtszeit zu beschränken, ist im
internationalen Vergleich zudem ein Auslaufmodell. Wir müssen auch
wegkommen vom derzeitigen bürokratisch administrierten
Zuteilungsmechanismen von Lehrkräften, einen offeneren Arbeitsmarkt
schaffen und für zielgerichtete Weiterbildung sorgen."
Rückfragehinweis:
Mag. Reinhard Pickl-Herk
Tel.: +43-1-40110-6707
mailto:[email protected]
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