• 30.04.2012, 10:38:03
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Heinisch-Hosek/Mautz: SPÖ-Frauen rufen am 1. Mai den "Tag der Vollzeitarbeit" aus

Wien (OTS/SK) - "Der 1. Mai ist für uns Sozialdemokratinnen und
Sozialdemokraten der wichtigste Feiertag. Es geht um faire
Arbeitsbedingungen und um gleiche Chancen für alle. Die SPÖ-Frauen
rufen am 1. Mai zum Tag der Vollzeitarbeit auf, denn nur ein
Vollzeitjob sichert Eigenständigkeit und Unabhängigkeit", so
Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele
Heinisch-Hosek gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Obwohl Frauen immer besser ausgebildet sind, steigt die Teilzeitquote
von Frauen in Österreich. Beinahe jede zweite Frau arbeitet Teilzeit.
Das bedeutet halber Lohn und weniger Pension. Die SPÖ-Frauen machen
mit ihrer Frühjahrskampagne "Achtung Teilzeit: Halber Lohn, weniger
Pension" auf die Risiken und Nebenwirkungen der Teilzeitarbeit
aufmerksam.

"Teilzeitarbeit hat auf dem ersten Blick Vorteile - Frauen sind
berufstätig, können Familie und Beruf unter einen Hut bringen, haben
mehr Freizeit - es lohnt sich aber genauer hinzusehen", so
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz. "Wenn Teilzeitarbeit
zu einer Dauerlösung wird, birgt sie Risiken für Frauen: Abhängigkeit
vom Partner, Karriereknick, Armutsfalle nach Trennungen, weniger
Pension."

"Am 1.Mai informieren die SPÖ-Frauen österreichweit und nutzen die
Maifeiern um auf die Risiken von Teilzeit aufmerksam zu machen", so
Heinisch-Hosek. Die SPÖ-Frauen wollen für mehr Fairness sorgen: Mit
einer Informationspflicht in den Betrieben sollen Teilzeitkräfte über
frei werdende Vollzeitjobs zuerst intern informiert werden.
MitarbeiterInnen, die permanent mehr arbeiten, soll nach einer
bestimmten Zeitdauer angeboten werden, die Regelarbeitszeit zu
erhöhen. PendlerInnen, die an weniger als 10 Tagen ihren Arbeitsweg
zurücklegen, sollen in Zukunft nicht um die PendlerInnenpauschale
umfallen. Jede geleistete Mehrarbeitsstunde muss ausbezahlt werden
oder durch Zeitausgleich abgegolten werden.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hält abschließend fest: "Wir
brauchen auf der einen Seite faire Bedingungen für Frauen, die
Teilzeit arbeiten und auf der anderen Seite müssen wir den Umstieg
auf Vollzeit erleichtern." (Schluss) bj/up

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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