- 28.04.2012, 10:47:53
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Wiener SPÖ-Landesparteitag 2 - BK Faymann: Sozialdemokratische Handschrift: Höchste Beschäftigung, geringste Arbeitslosigkeit
"SPÖ auf Seiten der Anständigkeit" - "Sind Herzstück der Beschäftigung verpflichtet" - Absage an FPÖ und Politik des Hasses
Wien (OTS/SK) - Die höchste Beschäftigung, die geringste
Arbeitslosigkeit und auch die geringste Jugendarbeitslosigkeit in
Europa - das ist das überaus positive Ergebnis "sozialdemokratischer
Handschrift". Das sagte SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Bundeskanzler
Werner Faymann heute, Samstag, bei seiner Rede am 67. Landesparteitag
der SPÖ Wien, der unter dem Motto "Sozial, Gerecht, Demokratisch.
Gemeinsam stark für Wien. SPÖ." stand. Österreich sei in der
Krisenbewältigung den richtigen Weg gegangen: "Denn wir haben nicht
nur aufs Sparen gesetzt, sondern auch auf kräftige Investitionen und
auf Beschäftigung. Diesem Herzstück sind wir verpflichtet." Und
weiter: "Wir sind auf der Seite der Anständigen", betonte der
Kanzler, der klarmachte, dass er stolz darauf sei, auf die
Koalitionsoption mit der FPÖ zu verzichten. "Denn Anständigkeit ist
wichtiger als die Option", sagte Bundeskanzler Werner Faymann. ****
Der Kanzler bekräftigte weiters, dass anständige Arbeit die beste
Wahlwerbung sei. Und die SPÖ leiste mit ihrer Politik für ein
soziales und gerechtes Österreich anständige und gute Arbeit. Wo die
Sozialdemokratie das Sagen habe und für Beschäftigungspolitik
zuständig ist, zeige sich, dass "wir besser sind", so Faymann mit
Verweis auf das "Vorzeigeprojekt" des sozialdemokratisch geführten
Wien.
Der Bundeskanzler betonte in seiner Rede auch die Bedeutung des
großen Friedenprojekts der Europäischen Union. Klar sei, dass das
"friedliche Zusammenleben keine Selbstverständlichkeit ist, sondern
hart erarbeitet wurde". Es gelte, dieses friedliche Zusammenleben
weiter zu stärken: Es brauche daher Vertrauen, zum Beispiel
dahingehend, dass es Arbeitsplätze und beste Ausbildung gibt. Es
dürfe nicht zu Hoffnungslosigkeit kommen: "Wir müssen daher die
Europäische Union in eine Zeit führen, wo die Arbeitslosigkeit
weniger und die Beschäftigung mehr wird", sagte der Kanzler.
Die Interessen der Arbeitnehmer bräuchten eine Lobby, auch der
Reichtum müsse besser verteilt werden. Außerdem gelte es, das
Vertrauen in Staatsanleihen zu stärken und "die Staatsanleihen durch
geordnete Verhältnisse aus den Fängen der Spekulanten zu holen",
unterstrich Faymann.
Eine klare Absage erteilte Bundeskanzler Faymann einer "Politik des
Hasses". Klar ist: "Wir brauchen keinen Hass in der Europäischen
Union. Und wir brauchen keine extremen Parteien, die mit Hass Politik
machen", so der Kanzler, der betonte, dass für die SPÖ eine Politik
für die Menschen im Zentrum steht. (Schluss) mb/mo
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