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LR Anschober: Start Petition gegen Subvention der Atomenergie

Linz (OTS) - Beim nächsten EU-Ratsgipfel Ende Juni wird die Entscheidung darüber fallen, ob es den Mitgliedsstaaten in Zukunft gestattet wird, Atomstrom direkt zu subventionieren. Einen entsprechenden Vorstoß hatten einige Staaten gestartet. Oberösterreichs Grüner Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: "Diese Entscheidung wird direkt über geplante Neubauten von Atomreaktoren in Tschechien (Temelin), der Slowakei, Polen und Großbritannien entscheiden. Denn ohne Subvention ist aufgrund der geringen Preise an den Strombörsen der teure Neubau wirtschaftlich für die Betreiber nicht mehr sinnvoll. Der Weiterbau von Temelin zum Beispiel würde rund 12 Milliarden Euro verschlingen. Die Atomlobbyisten fordern daher von der tschechischen Regierung garantierte Abnahmepreise für Atomstrom aus Temelin. Dies ist aber mit derzeitigem EU-Recht unvereinbar. Die Entscheidung über die Zulässigkeit von Subventionen ist daher die Weichenstellung für oder gegen den Neubau von Atomreaktoren in der EU."
Mit einer Reihe von Online-Petitionen in verschiedenen Mitgliedsstaaten soll nun bis zum Ratsgipfel Druck gegen die Zulassung von Subventionen aufgebaut werden. In Österreich unter anderem auf www.anschober.at wo auch direkte Einwendung gegen den Ausbau von Temelin erhoben werden kann.,

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