• 28.04.2012, 08:00:41
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"profil": Neue Verdachtsmomente gegen Hans-Peter Martin

EU-Abgeordneter soll auch EU-Zuwendungen regelwidrig abgerechnet haben

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, sieht sich der EU-Abgeordnete
Hans-Peter Martin mit neuen Vorwürfen seines ehemaligen Mitstreiters
Martin Ehrenhauser konfrontiert. Demnach soll Martin einen Freund im
Jahr 2010 zehn Monate hindurch als parlamentarischen Assisten
angemeldet und bezahlt haben, ohne dass dieser tatsächlich für Martin
tätig gewesen sei. Das aus EU-Geldern bestrittetene Gehalt betrug
monatlich 3543 Euro, in Summe als 35.434 Euro brutto. Weiters soll
dieser Freund im Sommer 2009 auch noch einen einmaligen Zuschuss in
der Höhe von 17.200 Euro erhalten haben. Wofür, ist unklar.

Hans-Peter Martin wollte das gegenüber "profil" nicht
kommentieren. Wie ausführlich berichtet, ermittelt die
Staatsanwaltschaft Wien bereits gegen den Politiker wegen
mutmaßlicher Untreue in Zusammenhang mit der österreichischen
Wahlkampfkostenrückerstattung. Martin soll zwischen 2009 und 2010
über eine Million Euro an staatlichen Fördergeldern missbräuchlich
verwendet haben.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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