• 27.04.2012, 14:30:30
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Nationaler Sicherheitsrat (1) - Darabos: Bundesheer an neue Herausforderungen anpassen

Weiterhin rund 400 gepanzerte Fahrzeuge im Einsatz - Aufwuchsfähigkeit sichergestellt

Wien (OTS/BMLVS) - Konventionelle militärische Bedrohungen sind
für Österreich in den kommenden Jahren unwahrscheinlich. Die von ihm
angestoßene Reduktion bei gepanzerten Fahrzeugen und die Anpassung
bei der Ausbildung seien daher "ein logischer Schritt", betonte
Verteidigungsminister Norbert Darabos am Freitag im Vorfeld einer
Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates. "Wir passen das Bundesheer
an und richten es auf neue Aufgaben aus", so Darabos. Auch in Zukunft
werde es knapp 400 gepanzerte Fahrzeuge geben, jedoch mit neuen
Schwerpunkten: Schützen- und Pionierpanzer sowie geschützte
Transportfahrzeuge. ****
"Wir legen das Hauptaugenmerk auf jene Systeme, die für die kommenden
Aufgaben wirklich relevant sind", sagte Darabos. Hierzu zählen vor
allem Hilfe im Katastrophenfall, der Schutz kritischer Infrastruktur,
Terrorabwehr und internationale Friedenseinsätze. Für den Fall, dass
sich die strategische Lage verschlechtern sollte, ist die Fähigkeit
zum Wiederaufwuchs sichergestellt. "Wir erhalten ein breites
militärisches Aufgabenportfolio und stellen hohe Anpassungs- und
Reaktionsfähigkeit sicher", sagte Darabos.

Bis 2014 werden rund 750 von derzeit 1.150 gepanzerten Fahrzeugen des
Österreichischen Bundesheeres ausgesondert. Die Panzerfahrzeuge
werden entweder verkauft, verschrottet oder für die Gewinnung von
Ersatzteilen verwendet. Durch die Verwertung sind bis 2014 Einnahmen
von 17 Millionen Euro zu erwarten. Bei den Betriebskosten kann, laut
Expertenschätzungen, mit mittel- und langfristigen Einsparungen von
mehr als 15 Millionen Euro jährlich gerechnet werden.

Komplett ausgesondert werden der Jagdpanzer Kürassier, der
Bergepanzer M578 und der Schützenpanzer Saurer. Die Kampfpanzerflotte
Leopard II wird halbiert, von der Panzerhaubitzen M109 bleibt rund
ein Viertel bestehen. Zur Gänze im Bestand bleiben die Schützenpanzer
Ulan, der Radpanzer Pandur sowie die Masse der Berge- und
Pionierpanzer.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
   Mag. Stefan Hirsch, Pressesprecher des Bundesministers
   Tel.: 050201-1020145
   mailto:[email protected]
   
   oder
   Kommunikation/Presse
   Tel: +43 664-622-1005
   [email protected]
   http://www.bundesheer.at

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