- 27.04.2012, 11:30:01
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Forschung und Innovation: Erfolgskriterien für die Pharmaindustrie
Wien (OTS) - Die Generalversammlung der Pharmig als
Standortbestimmung der pharmazeutischen Wirtschaft in Österreich:
Entwicklung innovativer Arzneimittel bleibt die Grundaufgabe -
Beitrag zur Erhaltung des Gesundheitswesens mit dem Solidarbeitrag
von 82 Millionen Euro unter Beweis gestellt. Pharmawirtschaft
beschreitet gemeinsam mit den Krankenkassen neue Wege mit der
Förderung von Leuchtturmprojekten im Bereich der Kindergesundheit und
Prävention.
In Zeiten der strikten Budgetkonsolidierung leistet die
pharmazeutische Industrie wesentliche Beiträge zur Erhaltung der
Qualität des österreichischen Gesundheitswesens: Neben der
Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel, die dazu
beitragen, Krankheiten zu lindern oder zu heilen, leistet die
Pharmawirtschaft einen Solidarbeitrag von 82 Millionen Euro an die
Krankenkassen, um deren Leistungsfähigkeit gegenüber ihren Patienten
sicherzustellen. "Die Sterblichkeit ist etwa bei
Herz-Kreislauferkrankungen in den letzten 10 Jahren um 32 Prozent
gesunken", so Dr. Robin Rumler, Präsident der Pharmig, "ein Wert, der
ohne innovative Arzneimittel nicht zu erreichen ist." Um diese
Arzneimittel entwickeln zu können, braucht es attraktive
Rahmenbedingungen zu deren Erforschung. Rumler stellte dem
Forschungsstandort Österreich insgesamt zwar ein gutes Zeugnis aus,
doch "es müsse, angesichts von Entwicklungskosten von bis zu 1,5
Milliarden Euro für ein einziges Arzneimittel, auch den Gestaltern
der Rahmenbedingungen klar sein, dass der Standort einem harten
internationalen Wettbewerb ausgesetzt ist." Neben innovativen
Arzneimitteln sei auch der individuelle Lebensstil ausschlaggebend
für gesunde Lebensjahre, weswegen die Pharmig gemeinsam mit dem
Hauptverband Projekte im Bereich Kindergesundheit und Prävention
fördere, so Rumler. "Wir haben 6,75 Millionen Euro aus dem
Solidarbeitrag für Leuchtturmprojekte in diesem Bereich
zweckgewidmet", definierte Rumler die Größenordnung der gemeinsamen
Initiative.
Dass die Pharmawirtschaft auch in der Vergangenheit ihren Beitrag
zur Erhaltung eines solidarischen Gesundheitswesens geleistet hat,
unterstrich der Generalsekretär der Pharmig, Dr. Jan Oliver Huber:
"Mit dem Auslaufen der Patente bei vielen Medikamenten und den damit
verbundenen Preissenkungen sowie unseren Solidarbeiträgen, tragen wir
substantiell zum Kostendämpfungspfad der Krankenkassen bei." Bei
einer in Österreich ohnehin niedrigen Pharmaquote müsse es nun darum
gehen, für innovative Arzneimittel faire Preise und die zeitnahe
Kostenübernahme durch die Krankenkassen zu realisieren, betonte Huber
im Rahmen der Generalversammlung der Pharmig, die heute im Palais
Ferstel in Wien stattfand.
Über die Pharmig:
Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der
österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120
Mitglieder (Stand Jänner 2012), die den Medikamenten-Markt zu fast
100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten
Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.
Rückfragehinweis:
Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel. 01/40 60 290-20
[email protected]
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