- 27.04.2012, 08:54:15
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Adensamer zur Zentralmatura: Erst Umsetzen, wenn alle Unsicherheiten gelöst sind
Ministerin Schmied muss endlich Bedenken der Schüler, Eltern und Pädagogen ernst nehmen
St. Pölten (OTS/NÖI) - "Die geplante Zentralmatura darf erst dann
umgesetzt werden, wenn alle Unsicherheiten gelöst sind und eine
sinnvolle Vorbereitung auf die neue Form der Reifeprüfung gegeben
ist. Ministerin Schmied darf ihr Prestigeprojekt nicht auf dem Rücken
der Betroffenen beinhart und ohne Rücksicht durchziehen, sondern muss
die Bedenken, die die betroffenen Schülerinnen und Schüler, der
Eltern sowie die Pädagoginnen und Pädagogen geäußert haben, ernst
nehmen. Hier kann sie sich ein Beispiel an ihren Pädagoginnen und
Pädagogen nehmen, die ja auf die Sorgen ihrer Schülerinnen und
Schüler eingehen. In der Schulpolitik ist kein Platz für irgendwelche
ideologischen und unausgegorenen Experimente von Schmied", erklärt
VP-Landtagsabgeordnete Erika Adensamer.
"Der ÖVP-Landtagsklub hat daher einen Antrag eingebracht, der eine
bessere Vorbereitung und damit eine Verschiebung der geplanten
Zentralmatura auf das Schuljahr 2015/16, in jenen Bereichen vorsieht,
in denen es noch große Bedenken der Betroffenen gibt. Denn gerade in
den vergangenen Wochen wurde massive Kritik an einer nicht optimalen
und zeitgerechten Vorbereitung der Zentralmatura sowohl von
Schulpartnern laut. Zuletzt haben auch einige
Landesschulratspräsidenten sowie die Bundesschülervertretung mit
Nachdruck darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorbereitungen gerade
in den zentralen Fächern Deutsch und Mathematik ungenügend sind und
es in diesen Bereichen deutlichen Verbesserungsbedarf gibt", so
Adensamer. Der Antrag wird schon in der Landtagssitzung am 10. Mai
behandelt werden.
"Die Frage der erfolgreichen Absolvierung der Reifeprüfung ist für
die Schülerinnen und Schüler von entscheidender Bedeutung für ihren
weiteren Bildungs- und Berufsweg und muss daher mit größter
Sensibilität behandelt werden. Angesichts der breiten Verunsicherung
der betroffenen Personengruppen erscheint es notwendig, nur jene
Teile der Zentralmatura zum geplanten Zeitpunkt durchzuführen, in
denen die Betroffenen ausreichend vorbereitet sind. Jene Bereiche, in
denen es derzeit noch Bedenken der Betroffenen gibt, müssen so
vorbereitet werden, dass die kompetenzorientierte teilzentrale
Reifeprüfung spätestens im Schuljahr 2015/2016 flächendeckend in
Österreich eingeführt werden kann", fordert VP-LAbg. Adensamer.
"Bildungspolitik entscheidet über den weiteren Lebensweg, den
unsere Kinder und Jugendlichen vor sich haben. Daher sei Ministerin
Schmied wieder einmal gesagt, dass in der Bildungspolitik
ideologische Schnellschüsse und das sture Festhalten an
unausgegorenen Projekten nichts verloren haben. Sie soll endlich
einsehen, dass in der Bildungspolitik nicht wie im Bankenwesen agiert
werden kann. Denn jede Maßnahme in der Bildung hat direkte
Auswirkungen auf die Zukunft unser Kinder und Jugendlichen", so
Adensamer.
Rückfragehinweis:
Volkspartei Niederösterreich, Presse
Mag.(FH) Martin Brandl
Tel.: 02742/9020 DW 140, Mob: 0664/1464897
mailto:[email protected]
www.vpnoe.at
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