• 27.04.2012, 08:15:14
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AktionsGemeinschaft zu Studiengebühren: "Wo is mei Gegenleistung?"

Obmann Brenner fordert als Gegenleistung zu den Studiengebühren die Einklagbarkeit ordentlicher Studienbedingungen

Wien (OTS) - Martin Brenner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
und somit größten Studierendenfraktion, hält angesichts des gestrigen
Beschlusses des Senates der Uni Wien bezüglich der Wiedereinführung
von Studiengebühren fest: "Die AktionsGemeinschaft nimmt zur
Kenntnis, dass die Frage, ob Studiengebühren eingeführt werden, wohl
nicht von uns entschieden wird. Allerdings nehmen wir die Universität
sowie die politischen Verantwortungsträger in die Pflicht, für die
von den Studierenden geforderte Leistung nun auch die entsprechende
Gegenleistung zu erbringen", so Brenner.

Brenner erläutert: "Wenn auch der kleine Wirt dem Kunden eine
entsprechende Leistung zu erbringen hat, bevor er eine Rechnung legt,
so muss das auch für eine Institution wie die Universität gelten: Wir
wollen daher, dass jede Studentin und jeder Student ein
einforderbares Recht auf ein ordentliches Studium - sei es betreffend
der Teilnahmegarantie in Lehrveranstaltungen oder auch des
Platzproblems in den Hörsälen - bekommt."

Schockiert zeigt sich Brenner über das Vorgehen einiger
gewaltbereiter Demonstrierender, die versucht hatten während der
gestrigen Sitzung des Senats der Universität Wien die Türe
aufzubrechen. "Wenn diese Anschuldigungen sich tatsächlich
bewahrheiten, muss gegen diese Demonstranten mit der vollen Härte des
Gesetzes vorgegangen werden, da solche Vorgangsweisen den
Studierenden sicher nicht helfen, sondern bloß deren Image in den
Dreck ziehen. Auch die Rolle der ÖH, die mit diesen Demonstranten
offensichtlich in einem Naheverhältnis steht, ist kritisch zu
hinterfragen", so Brenner.

Die AktionsGemeinschaft Uni Wien sprach sich gestern im Senat der
Uni Wien, in welchem sie einen Mandatar stellt, auf konstruktive
Weise gegen den Antrag zur Vorschreibung von Studiengebühren aus und
dokumentierte dies eigens in einem "Votum Separatum".

Rückfragehinweis:
Martin Brenner, Bundesobmann
Mobil: 0650 74 29 355 | Mail: [email protected]

Matthias Hansy, Pressesprecher
Mobil: 0660 52 45 041 | Mail: [email protected]

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