OTS0226   26. Apr. 2012, 13:29

BZÖ-Spadiut: IHS bestätigt BZÖ-Forderungen zu Spitalsreform


"Die IHS-Studie bestätigt die BZÖ-Forderungen zu
einer durchgreifenden Spitalsreform, die Einsparungen bei gleicher
Leistung bringt", erklärte BZÖ-Gesundheitssprecher Dr. Wolfgang
Spadiut
. Einzig Gesundheitsminister Stöger habe dies in seiner
Reformunwilligkeit nicht erkannt.

Im Sinne einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung und einer
besseren Auslastung will Spadiut, dass die Spitalsambulanzen und
-einrichtungen während der Zeit, in der sie nicht genutzt werden,
niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen zur Verfügung gestellt werden.
"Eine 24-Stunden-Verfügbarkeit und Nutzungsmöglichkeit von teuren
Geräten und Einrichtungen in Krankenhäusern durch den
niedergelassenen Bereich muss sichergestellt sein", betont Spadiut.

Weiters verlangt der BZÖ-Gesundheitssprecher, "dass es keine
Unterschiede bei der Verrechnung geben darf." Er fordert einen
einheitlichen Leistungskatalog mit einheitlicher
Leistungsbeschreibung und einer bundesweiten Honorarordnung sowie
einheitlichen Tarife in den Spitälern. Es könne nicht sein, "dass
eine Blinddarm-OP in Vorarlberg weniger kostet als in Wien."

Völlig abzulehnen ist laut Spadiut, dass - wie etwa im Falle Mödling
und Baden - teure Prestigebauten in unmittelbarer Nachbarschaft
hochgezogen werden. "Bei der Planung von Spitalsbauten muss auf eine
flächendeckende Versorgung geachtet werden, nicht auf die Wünsche
einzelner Politiker", so Spadiut.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0226 2012-04-26 13:29 261329 Apr 12 BZC0003 0187



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