- 26.04.2012, 09:30:01
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Ehrenamtliches Engagement für die Samariter auf vier Pfoten
Samariterbund zum Tag des Rettungshundes am 29. April
Wien (OTS) - Am letzten Sonntag im April wird der
internationale "Tag des Rettungshundes" gefeiert. Dass die
vierbeinigen Helfer und ihre Besitzerinnen und Besitzer an diesem Tag
in der Öffentlichkeit verstärkt Aufmerksamkeit bekommen, ist mehr als
notwendig, denn die wenigsten wissen, dass die Rettungshundeführer
ausschließlich ehrenamtlich tätig sind. Der Arbeiter-Samariter-Bund
Österreichs (ASBÖ) verfügt über sieben Rettungshundestaffeln in fünf
Bundesländern mit Trümmer- und Flächensuchhunden, Besuchs- und
Therapiehunden sowie Mantrailer-Hunden, die Menschen aufgrund ihres
individuellen Geruchs aufspüren. Wie viel Zeit und Engagement die
Hundeführerinnen und Hundeführer dabei investieren, zeigt ein
Überblick über die Aktivitäten allein in den vergangenen Wochen.
Vom 30. bis 31. März 2012 fand im niederösterreichischen Holzschlag
eine Einsatzüberprüfung für Flächenhunde des ASBÖ statt, die äußerst
erfolgreich verlaufen ist.
Am 19. März 2012 wurden die Rettungshundestaffeln Kärnten und
Tirol zu einem Sucheinsatz in Hofern, Gemeinde Albeck, gerufen.
Gesucht wurde ein 16-jähriger autistischer Jugendlicher, der von zu
Hause verschwunden war. Ein Suchhund zeigte vor einer versperrten
Tür einer Almhütte positives Anzeigeverhalten, worauf der Jugendliche
unverletzt seinen erleichterten Eltern übergeben werden konnte.
Von 16. bis 18. März 2012 veranstaltete die Rettungshundestaffel
Tirol ein Seminar für die Zusatzausbildung und Festigung der
Mantrailer. Vertreten waren dabei die Hundestaffeln des
Samariterbundes Kärnten, Burgenland Nord, Burgenland Süd und Tirol
sowie ein Teilnehmer aus der Schweiz und zwei deutsche Trainer mit
insgesamt vierzehn Hunden.
Wöchentlich sind Besuchshunde des Samariterbundes in Schulen und
Kindergärten präsent, um Kindern den richtigen Umgang mit Vierbeinern
zu lehren. Dabei werden den Schülerinnen und Schülern auch die
wichtigsten Erste-Hilfe-Handgriffe spielerisch beigebracht. Auch
Senioreneinrichtungen werden mit den Vierbeinern besucht.
"Es ist beeindruckend, was die ehrenamtlichen
Rettungshundestaffelführerinnen und -führer alles in ihrer Freizeit
leisten. Sie investieren viel Zeit in die Ausbildung ihrer Hunde, in
Übungen und Einsätze, und leisten einen erheblichen Beitrag zur
Sicherheit von uns allen", kommentiert Reinhard Hundsmüller,
Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.
Rückfragehinweis:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Martina Vitek
Tel.: 01 891 45 227
oder 0664 3582386
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