• 25.04.2012, 11:51:18
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AIT bei der Langen Nacht der Forschung

Das AIT Austrian Institute of Technology präsentiert heuer bei der Langen Nacht der Forschung angewandte Forschung zum Angreifen

Wien (OTS) - Das AIT Austrian Institute of Technology steht am
Freitag komplett im Zeichen der Langen Nacht der Forschung. Mit
insgesamt 20 Stationen, davon zehn in Wien, acht Stationen in
Niederösterreich, wobei sich sechs am AIT Standort Tulln und zwei in
Wiener Neustadt befinden, sowie je einer Station am AIT Standort im
Kärntner Lakeside Science & Technology Park und am Standort Ranshofen
(Oberösterreich) ist das AIT heuer so stark wie noch nie vertreten.
Alle fünf AIT Departments präsentieren innovative Projekte und
Forschungsarbeiten vorrangig zum Thema "Stadt der Zukunft".

In Wien projiziert eine spezielle Video-Installation mit Hilfe von
6 Beamern in der oberen Hälfte der gesamten Außenwand des Tech Gate
Vienna die Zusammenhänge der einzelnen Forschungsstationen und damit
die Gründe, warum sich das AIT gerade mit diesen Grand Challenges der
Zukunft auseinandersetzt.

Wien: Und das alles erwartet die Besucher im Tech Gate Vienna,
Donau City Straße 1, bei den 10 Wiener AIT-Stationen:

Der 3D-Dentalscanner - Kein Würgereiz mehr beim Zahnarzt

Keine Panik mehr vor den unangenehmen Zahnabformungen beim
Zahnarzt, denn das wird nicht mehr mittels einer würgereizerzeugenden
Silikonmasse im Mundraum gemacht, sondern ein kleiner, vom AIT
entwickelter 3D-Dentalscanner übernimmt die Vermessung - kurz und
ohne unangenehme Nebenwirkungen.

Die Pulswellenanalyse - die neue und genauere Form der
Blutdruckmessung

Herzkreislauferkrankungen sind weltweit im Vormarsch, alleine die
Diagnostik war bisher ungenau, denn herkömmliche Blutdruckgeräte
geben verfälschte Ergebnisse wieder. Damit ist Schluss, denn das AIT
hat eine innovative Methode entwickelt, mit der patientenfreundlich
der richtige Blutdruck - also jener direkt am Herzen - ohne
Zuhilfenahme eines Katheders gemessen werden kann.

Wasser - eine Schlüsselressource

Eine der Schlüsselressourcen der Menschheit wird immer knapper,
auch wenn man dies in Österreich noch nicht wirklich bemerkt. Aber
Wasser ist nicht gleich Wasser. Das AIT zeigt die Unterschiede im
Detail und was alles unser Wasser bedroht.

ENERGYbase - Das Bürogebäude der Zukunft

Mit der ENERGYbase wurde eines der innovativsten Bürogebäude
Österreichs errichtet, bei dem das AIT als wissenschaftlicher Berater
die Planung begleitet hat. So liegt der Primärenergiebedarf in der
ENERGYbase lediglich bei einem Sechstel eines Standardbürogebäudes.
Besucher können anhand eines Modells die Besonderheiten dieses
Gebäudes der Zukunft kennenlernen.

Nachhaltige Energiegewinnung mit Photovoltaik

Auf vielen Gebäuden sieht man sie bereits - die
Photovoltaikanlagen, mit denen mittels Sonneneinstrahlung Strom
erzeugt wird. Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle, die
innerhalb von drei Stunden dieselbe Menge an Energie strahlt, die pro
Jahr von der gesamten Erdbevölkerung verbraucht wird. Aber wie wird
eine Photovoltaikzelle gebaut und warum entsteht dann Strom? Diese
und viele andere Fragen werden an dieser Station beantwortet.

Der WAITrine-Monitor - Attraktivierung der Wartezeiten im
öffentlichen Verkehr

Wer wartet schon gerne auf ein öffentliches Verkehrsmittel. Mit
Hilfe des Monitors "WAITrine" untersucht das AIT das Verhalten der
BenutzerInnen von öffentlichen Verkehrsmitteln während der Wartezeit
mit dem Ziel die Wartezeiten und damit die Benutzung öffentlicher
Verkehrsmittel attraktiver gestalten zu können

Medienkunstinstallation "Pulse"

"Pulse" ist eine interaktive Medienkunstinstallation, die die
Bewegungen von BesucherInnen in Echtzeit erfasst, analysiert und auf
einem Bildschirm visualisiert. Wie der menschliche Herzschlag wird
jeder und jede BesucherIn durch einen pulsierenden Punkt
repräsentiert und hinterlässt so seine Spur im System. Zusätzlich zur
Echtzeitvisualisierung der Bewegungen stellt das System in
regelmäßigen Zyklen durch eine Überlagerung der letzten 16 Spuren die
Vergangenheit dar und ermöglicht somit eine Analyse der
Bewegungsmuster.

Innovationsnetzwerke - wie, wo und an welchen Themen geforscht
wird

Ohne Netzwerke geht auch in der Forschung und Entwicklung nichts
mehr. Bei dieser Station sieht man, wie die räumliche und zeitliche
Entwicklung von Forschungsnetzwerken in Europa aussieht. Auf eigenen
Forschungslandkarten kann dargestellt werden, in welchen
Themengebieten aktuell geforscht wird und wie diese Themen
miteinander in Verbindung stehen.

Telemonitoring - Effektive Kommunikation zwischen PatientIn
und Arzt/Ärztin

Der Weg zum Arzt ist für viele Kranke beschwerlich und bedeutet
auch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand. Vor allem PatientInnen
mit chronischen Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz, Diabetes) hilft
die AIT-Technologie, bei der die Vitaldaten orts- und zeitunabhängig
gemessen und per Mobiltelefon übertragen werden. Die Daten können
dann vom Arzt eingesehen werden, der wiederum den PatientInnen direkt
Feedback auf deren Mobiltelefon geben kann.

CARE - Sicheres Wohnen für ältere Menschen

Ein intelligentes visuelles Erfassungs- und Alarmierungssystem
ermöglicht Menschen auch im fortgeschrittenen Alter unabhängig zu
bleiben. Durch eine kontinuierliche Analyse bestimmter
bewegungsrelevanter Eigenschaften dieser Menschen erkennt das System
automatisch kritische Situationen und Zwischenfälle (z.B. Sturz,
epileptische Anfälle, Bewusstseinsverlust, etc.) und alarmiert
selbstständig z.B. einen Pflege- oder Notfalldienst.

Tulln: An den sechs Stationen im Universitäts- und
Forschungszentrum Tulln in der Konrad Lorenzstrasse 24, 3430 Tulln
geht es um folgende Themen:

Wassers mit unterschiedlichem Geschmack?

Wasser ist nicht gleich Wasser. Wasser mit unterschiedlicher
Mineralisierung schmeckt auch unterschiedlich. Und die
Mineralisierung der Wässer ist eng mit ihrer Herkunft verbunden. Die
BesucherInnen dieser Station lernen unterschiedliche Wassertypen
kennen und erkennen.

Bakterien als Biodünger und Widerstandskämpfer gegen
Schädlinge

Mikroorganismen besitzen eine unglaubliche Vielfalt und ein
enormes Potential. Für Pflanzen sind die in und mit ihnen lebenden
Bakterien mehr als nur passive Bewohner oder lästige Anhängsel und
können somit in Zukunft auch für uns Menschen von großer Bedeutung
sein.

Kühle Schatzkammer für das Erbgut der Bäume

In einer weltweit einzigartigen Gendatenbank lagern beim AIT über
600.000 Gene und Genome von Bäumen, Pflanzen und Tieren bei - 20Grad
Celsius. Bei dieser Station lernen die BesucherInnen das
vollautomatische Robotersystem kennen, das diese DNA-Proben
verarbeitet, sortiert und dauerhaft bewahrt. Und gerade diese DNA
macht den Unterschied aus, ob z.B. eine Fichte fit genug für die
Anforderungen des Klimawandels ist oder nicht. Die Forstwirtschaft
der Zukunft hängt im Wesentlichen von dieser DNA ab.

Wie saniert man verunreinigten Boden?

Der Boden dient u.a. für die Nahrungsmittelproduktion, fungiert
als Wasserfilter und bietet Lebensraum für eine Vielzahl von
Organismen. Ein verunreinigter Boden kann diese Aufgaben nicht mehr
erfüllen. Im modernen Forschungsglashaus des UFT erfahren die
BesucherInnen von den AIT ExpertInnen welche Schadstoffe den Boden
beeinträchtigen und wie Bodensanierungen im kleinen, aber auch im
großen Maßstab funktionieren.

Schimmelsporen - Stille Mitbewohner

Es gibt hunderte unterschiedliche Arten von Schimmelpilzen, die
auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben können. Bei dieser
Station können BesucherInnen Schimmelproben zur Station mitbringen
(z.B. Schimmel auf Tapete, Stoff, Silikon etc.) und die AIT
ExpertInnen bestimmen, ob es sich tatsächlich um Schimmel handelt, um
welche Art des Schimmels es sich handelt und welche Gegenmaßnahmen
man einleiten sollte.

Woher kommt unser Trinkwasser?

Der Grundwasserspiegel ist nicht nur für die Landwirtschaft
essentiell. Bei dieser Station können die BesucherInnen in einem
Model die Veränderungen des Grundwasserspiegels beobachten und selbst
in "Pegeln" messen. Die gemessenen Ergebnisse werden gemeinsam mit
den ExpertInnen interpretiert.

Wiener Neustadt: Die beiden Stationen im TFZ Technologie- und
Forschungszentrum in der Viktor Kaplan-Straße 2, 2700 Wiener Neustadt
behandeln folgende Themen:

Aluminium - hart wie Stahl?

Mit dem Equal Channel Angular Pressing (ECAP)-Verfahren steht am
Austrian Institute of Technology eine völlig neue Technologie zur
Herstellung medizinischer Implantate der neuesten Generation zur
Verfügung.

Technologien für sicheres und gesundes Altern

Bei dieser Station zeigen die Experten des AIT Department Health &
Environment, die sich mit angewandter Forschung auf dem Gebiet
Ambient Assisted Living beschäftigen, wie mittels Informations- und
Kommunikationstechnologien SeniorInnen das sichere und gesunde Altern
unterstützt werden kann. Ein Beispiel dafür ist auch die "smarte
Seniorenwohnung der Zukunft", die dem/der Bewohner/in das Altern
erheblich erleichtern wird.

Klagenfurt: In Kärnten ist das AIT mit einer Station im
Klagenfurter Lakeside Science und Technology Park, Lakeside B01, 9020
Klagenfurt vertreten:

Kann ein Gesicht ein Passwort sein?

Aus vielen Hollywoodfilmen kennt man bereits elektronische
Einrichtungen, mit denen Menschen aufgrund ihres Gesichtes auf
Überwachungsvideos wiedererkannt werden. Wie so ein
Authentifizierungsverfahren tatsächlich funktioniert, erfährt man bei
dieser Station.

Braunau: In Oberösterreich hat das LKR
Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen eine Station im Techno-Z
Braunau, Industriezeile 54, 5280 Braunau.

Leichte Metalle für die Mobilität der Zukunft

Das LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen forscht an
zukünftigen Mobilitätslösungen im Bereich der Werkstoffe Aluminium
und Magnesium. In dieser Station ist die E-Mobility Fahrzeugstudie
Steyrer 1050 zu sehen und es wird gezeigt, wie man leichte Werkstoffe
entwickeln kann und welche Anforderungen sie erfüllen müssen, um die
Ansprüche nach Sicherheit und Gewicht erfüllen zu können.

Die Lange Nacht der Forschung findet an allen Standorten am
Freitag, 27.04.2012 von 16.30 - 23.00 Uhr statt.

Rückfragehinweis:

Michael H. Hlava
   AIT Austrian Institute of Technology
   Head of Corporate and Marketing Communications
   Tel.: +43 (0)50550-4014
   mailto:[email protected] I www.ait.ac.at
   
   Daniel Pepl
   AIT Austrian Institute of Technology
   Head of Corporate and Marketing Communications
   Tel.: +43 (0)50550-4040 I +43 (0)664-6207805
   mailto:[email protected] I www.ait.ac.at

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