• 24.04.2012, 14:19:50
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BV Homole ad Semmelweis-Areal: Währing darf nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden

Sinnbild für fehlende Bürgerbeteiligung und mangelndes Demokratieverständnis in Wien

Wien (OTS) - "Die heute vorgestellte Nachnutzung des
Semmelweis-Areals ist Sinnbild für die fehlende Bürgerbeteiligung und
das mangelnde Demokratieverständnis, das in dieser Stadt
vorherrscht", so der Bezirksvorsteher von Währing, Karl Homole, in
Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Häupl und Vassilakou.

"Ich darf die Vizebürgermeisterin noch einmal daran erinnern, dass
vor einem Jahr in der Währinger Bezirksvertretung beschlossen wurde,
dass ein Projektkoordinator eingesetzt werden und ein
Bürgerbeteiligungsverfahren abgehalten werden sollte. Dieses Begehren
wurde von allen Fraktionen unterstützt, also auch von der SPÖ und den
Grünen. Der Bezirk ist durchaus gewillt das Vorhaben der Musikschule
zu unterstützen, jedoch ist es ein Affront gegenüber der Währinger
Bevölkerung, dass diese nun vor vollendete Tatsachen gestellt werde.
Eine Einbindung der Anrainer nach der getroffenen Entscheidung für
das Privatgymnasium anzukündigen, kann wohl nur als Chuzpe bezeichnet
werden. Bürgermeister Häupl ist aufgefordert endlich ein Machtwort zu
sprechen um der angeblich für Bürgerbeteiligung zuständigen
Stadträtin Einhalt zu gebieten. Derartige Pläne dürfen nicht über die
Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg gefasst werden", so Homole
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]

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