OTS0214   24. Apr. 2012, 13:42

E-Control begrüßt flächendeckende Einführung von Smart Metern


Einführungsverordnung des Wirtschafts- und
Energieministers sieht Smart Meter für 95 Prozent aller Kunden bis
2019 vor - Mit Smart Metern wissen Konsumenten erstmals zeitnah über
ihren tatsächlichen Energieverbrauch Bescheid

Die heute von Wirtschafts- und Energieminister Reinhold
Mitterlehner
veröffentlichte Verordnung, mit der die Einführung
intelligenter Messgeräte festgelegt wird, wird von der E-Control
begrüßt. In der sogenannten "Intelligenten
Messgeräte-Einführungsverordnung" ist definiert, dass bis 2019
95 Prozent aller Kunden mit den neuen Zählern, den Smart Metern,
ausgestattet werden müssen.

Endkunden als größte Nutznießer von Smart Metering

"Dass damit eine flächendeckende und zügige Einführung der Smart
Meter festgelegt wird, begrüßen wir im Sinne der Konsumenten sehr.
Dann wird es nämlich erstmals allen Konsumenten möglich sein, sich
zeitnah über ihren Energieverbrauch einfach und verlässlich zu Hause
zu informieren. Und nur informierte Konsumenten können von den
Vorteilen des liberalisierten Energiemarktes auch ausreichend
profitieren.", so der Vorstand der Energie-Control Austria, Martin
Graf
. Und weiter: "Wir sind davon überzeugt, dass die Endkunden die
größten Profiteure bei der Einführung von Smart Metering sind. Diese
bieten den Kunden nicht nur die Möglichkeit, den aktuellen
Energieverbrauch jederzeit abzurufen, sondern dadurch können auch
sehr gezielt Maßnahmen ergriffen werden, um den Energieverbrauch zu
senken. Der Konsument ist so also imstande, den Energieverbrauch
regelmäßig zu kontrollieren, zu steuern und somit sein
Verbrauchsverhalten entsprechend anzupassen."

Die E-Control geht davon aus, dass sich die Endkunden durch die
Einführung von Smart Metern auch vermehrt mit ihrem Energieverbrauch
auseinandersetzen werden. Und das Energiebewusstsein zu stärken ist
ein wichtiger Schritt hin zu mehr Energieeffizienz. Nur der bewusste
Umgang mit der wertvollen Ressource Energie kann auch dazu führen,
dass künftig weniger Energie verbraucht wird.

Auch die Netzbetreiber profitieren von der Einführung von Smart
Meter und dabei in erster Linie durch Effizienzsteigerungen im
Netzbetrieb, besonders bei aufwandsintensiven Geschäftsprozessen wie
Ablesung, Abrechnung, Übersiedlungen sowie bei der Abwicklung von
Ein-/Abschaltung der Anlagen.

Verordnung der E-Control in Arbeit

Derzeit arbeitet die E-Control an ihrer nächsten Verordnung im
Bereich Smart Meter. Darin sollen unter anderem Datenformat,
Detaillierungsgrad sowie die Form der Bereitstellung der
Verbrauchsinformationen definiert werden. Die Verordnung soll
demnächst in Begutachtung geschickt werden.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0214 2012-04-24 13:42 241342 Apr 12 ECT0002 0366



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