- 24.04.2012, 13:33:28
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Intelligente Zukunft: das mitdenkende Stromnetz ist die Basis für das Gelingen der Energiezukunft
Verordnung des Wirtschaftsministeriums, die die Einführung der intelligenten Stromzähler geregelt, bestätigt Engagement der Energie AG in die Zukunftstechnologie.
Linz (OTS/Energie AG) - Die rot-weiß-rote Energiezukunft braucht
für die Energiewende mit der Integration von dezentralen
Erzeugungsanlagen und für maximalen Kundennutzen intelligente
Stromnetze. Mit dem 100.000sten intelligenten Stromzähler und dem
österreichweit modernsten Netzführungszentrum hat die Energie AG
Oberösterreich bereits Riesenschritte in Richtung Umbau und
Modernisierung des Stromnetzes gesetzt und nimmt in Österreich eine
Vorreiterrolle ein.
Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner: "Mit der Verordnung des
Wirtschaftsministeriums gibt es endlich die rechtliche Grundlage für
die Smart-Metering-Systeme, die sich bereits im Alltag bewährt
haben."
Energie AG-Technikvorstand Werner Steinecker: "Smart-Metering ist der
erste Baustein für ein intelligentes Stromnetz und der Ausgangspunkt
für Energieeffizienz: Durch die höhere Transparenz beim
Stromverbrauch für den Kunden."
Mit den neuen, dezentralen, regenerativen und zugleich volatilen
Erzeugungsanlagen kommen völlig neue Anforderungen auf das Stromnetz
zu. Das Stromnetz der Zukunft muss in beide Richtungen funktionieren.
Es ist das Rückgrat der Stromversorgung und wird an Bedeutung noch
weiter gewinnen. Smart Grids, die intelligenten und mitdenkenden
Netze, sind aber auch die Grundlage für die energie- und
kosteneffiziente Steuerung des Energietransportes zwischen den
Erzeugern, Speichern und Verbrauchern. "Technisch funktioniert das
einwandfrei, mit der Verordnung ist jetzt endlich der rechtliche
Rahmen abgesteckt", sagt Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner.
Sein Unternehmen hat in Oberösterreich bereits rund 100.000
intelligente Stromzähler montiert, was in etwa einem Sechstel aller
Zähler entspricht.
Kein Eingriff von außen, Heft des Handelns liegt beim Kunden
Die Möglichkeiten einzelne Elektrogeräte fernzusteuern, sind
technisch schon heute realisierbar und hat nichts mit dem
intelligenten Stromnetz zu tun. Das intelligente Stromnetz räumt
weder dem Energielieferanten noch dem Netzbetreibers die Möglichkeit
ein, in den Haushalt des Kunden einzugreifen. "Was wir tun können
ist, den Kunden mit detaillierter, zeitnaher Verbrauchsinformation
und speziellen Tarifen zum Umdenken und zum Ändern seiner
Gewohnheiten zu bewegen", stellt Windtner fest, "das Heft des Handeln
liegt aber immer beim Kunden!"
Auch der immer wieder in den Mittelpunkt gestellte Datenschutz ist
für alle Beteiligten gewährleistet: "Die Sicherheit hat höchste
Priorität", stellt Technik-Vorstand Werner Steinecker fest.
Steinecker streicht hervor, dass weiterhin alle Daten ausschließlich
dem Kunden zur Verfügung stehen. "Wir bieten dem Kunden lediglich ein
Werkzeug an, mit dem er seine Verbrauchsdaten weiter nutzen und
verwenden kann - wie dies auch beim e-Banking oder der Handyrechnung
möglich ist", erklärt Steinecker. Man sei sich der Sensibilität für
den Datenschutz bewusst, weshalb dieser oberste Priorität habe. Das
sei auch durch die Prüfung der Systeme durch die
Datenschutz-Kommission sowie die entsprechenden
Sicherheitszertifizierungen nach ISO für ein Maximum an Sicherheit
belegt.
Die intelligenten Stromzähler und das intelligente Stromnetz im
Detail
* Smart Meter und Smart Grids sind wichtige Zukunftstechnologien, mit
denen die Basis für eine weitgehend nachhaltige Stromversorgung
gelegt werden soll. Für ihre flächendeckende Einführung sind weitere
grundlegende Untersuchungen, Demonstrationen und Tests erforderlich.
Notwendig sind u.a. neue Datenstandards und rechtliche Regelungen.
* Die dezentrale Stromproduktion bringt eine umfassende Erweiterung
der Stromflüsse mit sich. Ein- und Verkäufer werden auch bei
kleineren Energiemengen selbstständig oder in Handelspools
kommunizieren und agieren können.
* Neue Tarifmodelle, die sowohl den Bedürfnissen der Kunden als auch
dem Stromeinkauf der Energieunternehmen entgegenkommen, können
helfen, die vorhandene Energie effizienter zu nutzen. So können durch
eine aktive Steuerung des Verbrauchs durch die Kunden selbst sowohl
Lastspitzen vermieden, Kosten gespart und auch vorhandene
Energiespeicher genützt werden.
* Die Datenübertragung erfolgt abgesichert an die Energie AG. Es
werden nur unbedingt nötige personenbezogene Daten verarbeitet und
nicht länger als unbedingt nötig gespeichert.
* Stromfreischaltungen bei Neuanmeldungen sind rasch und ohne
zusätzlichen Personalaufwand vor Ort möglich.
* Transparente, zeitnahe Energierechnungen, die den Energieverbrauch
im Detail darstellen können.
* In Zukunft können Kunden durch Zusatzprodukte am Zähler (z.B.
Anzeige- und Analysesysteme) eine detaillierte Verbrauchsinformation
anfordern (der Kunde hat die Hoheit über seine Daten).
* An die intelligenten Stromzähler ist künftig auch der Anschluss von
Gas-, Wärme- und Wasserzählern möglich.
Die EU hat in den Zielen zur Erreichung einer deutlich erhöhten
Energieeffizienz festgeschrieben, dass europaweit mindestens 80
Prozent der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Mess-Systemen im
Bereich Strom ausgestattet sein müssen.
Rückfragehinweis:
Michael Frostel MSc
T 05/9000-3993
M 0664/60165-3993
E [email protected]
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