- 24.04.2012, 12:12:13
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Frauenquote: BZÖ-Schenk: "Gesetzlicher Mindestlohn bringt Frauen mehr"
"Die echten Probleme der österreichischen Frauen liegen bei den so genannten typischen Frauenberufen"
Wien (OTS) - "Bei der Frauenquote für die Aufsichtsräte
staatsnaher Betriebe geht es nur um eine Handvoll von Frauen, die
davon profitieren. Die echten Probleme der österreichischen Frauen
liegen aber bei den so genannten typischen Frauenberufen und in
diesem Bereich herrscht akuter Handlungsbedarf. Es fehlen eben
breitenwirkende Maßnahmen für die Frauen - hier muss die Regierung
aktiv werden". Mit diesen Worten kommentierte heute
BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk den diesbezüglichen
Fortschrittsbericht von Frauenminister Heinisch-Hosek und
Wirtschaftsminister Mitterlehner. "Jede Quote bedeutet auch
automatisch eine Diskriminierung und eine Herabwürdigung der Frau",
so Schenk.
"Ein gesetzlicher Mindestlohn von 1500 Euro brutto bringt den Frauen
viel mehr. In diesem Bereich sollte sich Frauenministerin
Heinisch-Hosek in der Regierung stark machen und einen solchen
Mindestlohn für die Frauen letztlich auch durchsetzen. Damit würde
man für die Mehrheit der Frauen die richtige Türe aufmachen", schloss
Schenk.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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