• 24.04.2012, 11:36:26
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ÖAAB - Mikl-Leitner: Frauenanteil in staatsnahen Aufsichtsgremien gestiegen

Die Politik hat ihre Hausaufgaben gemacht, aber der Weg zum Ziel ist noch weit

Wien (OTS) - "Die Ministerien haben in den 55 Unternehmen mit mehr
als 50 Prozent Bundesanteil den Frauenanteil in den Aufsichtsgremien
auf 26 Prozent erhöht. Damit konnte das Ziel von 25 Prozent, welches
durch einen Ministerratsbeschluss für Ende 2013 festgesetzt war,
bereits heuer übertroffen werden", betont ÖAAB-Bundesobfrau Johanna
Mikl-Leitner.

"Die Politik muss dafür sorgen, dass sowohl Frauen als auch Männer
faire Karrierechancen bekommen. Jeder geschlechterspezifischen
Benachteiligung trete ich entschieden entgegen. Das gilt für die
Ausbildung, die Arbeit und die Familie. Die faire Besetzung von
Aufsichtsgremien ist ein wichtiger Mosaikstein in Richtung
Gerechtigkeit", sagt Mikl-Leitner.

"Wie Studien mehrfach belegen, wirkt sich ein höherer Frauenanteil in
Top-Managementposten nicht nur auf die berufliche Gleichstellung von
Frauen und Männern aus, sondern beeinflusst auch das Betriebsergebnis
und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich
positiv", so die ÖAAB-Bundesobfrau.

Nächstes Ziel ist 35 Prozent Frauenanteil - Deadline dafür ist
der 31. Dezember 2018

Die österreichische Bundesregierung verpflichtete sich den
Frauenanteil bis 31. Dezember 2018 auf 35 Prozent anzuheben. Der Weg
zu diesem Ziel ist noch weit, denn mehrere Unternehmen erfüllen zur
Zeit noch nicht einmal die Vorgabe von 25 Prozent. Um die
Vorbildwirkung des Bundes zu unterstreichen und das Bewusstsein für
die Vorteile einer stärkeren Einbindung von Frauen zu erhöhen, hat
sich die Bundesregierung verpflichtet, die Umsetzung dieser
Quotenregelung jährlich zu überprüfen und den gemeinsamen
Fortschrittsbericht dem Ministerrat vorzulegen.

"Wir werden nicht locker lassen und diese Problemstellung genau im
Auge behalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir die gesetzten Ziele
erreichen werden", so die Mikl-Leitner abschließend.

Rückfragehinweis:

ÖAAB-Generalsekretariat
   Albrecht Oppitz
   Presse
   Tel.: +43(0)676 322 98 49, Fax: +43(1)40 141 229
   mailto:[email protected]
   www.oeaab.com

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