- 24.04.2012, 11:35:06
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EU-Forschungs- und Innovationsförderung birgt vielfältige Chancen für heimische Unternehmen bei internationalen F&E-Kooperationen
Vereinfachung, Innovationsfokus und Praxisnähe wichtige Ziele für Horizon 2020 (2014-2020)
Wien (OTS/PWK270) - 'In den kommenden Wochen startet die letzte
große Runde von Ausschreibungen für F&E-Fördermittel des 7.
EU-Forschungsrahmenprogramms mit einem Gesamtvolumen von mehr als 8
Mrd. Euro. Die heimischen Unternehmen können davon noch ein gutes
Stück für sich nutzen und dabei auf Unterstützung durch die FFG
zählen. Für das kommende neue Forschungs- und Innovationprogramm
'Horizon 2020' sind unsere Erwartungen hoch - vor allem was die
einfachere Beteiligung von Unternehmen, die Praxisnähe in der
Abwicklung, den Fokus auf die Umsetzung von
wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen in marktfähige Produkte
und das reibungslose Zusammenwirken mit der Regionalförderung
betrifft. Bundesminister Karlheinz Töchterle, der federführend die
Verhandlungen im Interesse der österreichischen Wirtschaft und
Wissenschaft führt, wollen wir besonders bei diesen Anliegen den
Rücken stärken,' hielt die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer
Österreich, Martha Schultz, anlässlich des Besuchs von
EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn, in Wien fest.
Österreich ist in der europäischen F&E-Förderung
überdurchschnittlich erfolgreich und holte zwischen 2007 und 2011
schon ein Viertel mehr an Mitteln zurück als es einzahlte. Insgesamt
wurden in diesem Zeitraum ca. 600 Mio. Euro vertraglich für
österreichische Teilnehmer fixiert. Die letzte Ausschreibungsrunde
des 7. Rahmenprogramms bietet nun die Chance, das zu toppen. 26% der
österreichischen Beteiligungen sind Unternehmen (19% KMU, 7 %
Großunternehmen).
Überdurchschnittlich erfolgreich sind auch die in Österreich
tägigen Forscher, die im Wettbewerb Grants des European Research
Council (ERC) erhalten konnten. WKÖ-Vizepräsidentin Schultz zu den am
Montag Abend in der ERC-Gala geehrten Wissenschaftlern: 'Den
ERC-Grantees möchte ich herzlichst gratulieren, weil ihr Erfolg zum
Aufbau von Forschergruppen in Österreich führt und weil sie Vorbild
sind für eine Generation von Wissenschaftlern, für die die
Zusammenarbeit mit der Wirtschaft selbstverständlich ist. Diese
Kooperation ist der wichtigste Faktor, wenn es darum geht Wissen mit
einer kurzen time-to-market in Produkte, Dienstleistungen und
Verfahren umzusetzen'.
'Der Erfolg von Horizon 2020 wird die Rolle Europas in der
internationalen Forschung & Innovation und damit die
Wettbewerbsposition der europäischen Wirtschaft für viele Jahre
bestimmten. Gerade deshalb bedarf es praxisnaher Regeln und einer
konsequenten Fokussierung auf die Umsetzung von
Forschungsergebnissen. Nur so können Forschung und Innovation jenen
Beitrag leisten, den sich ganz Europa bei der Lösung der großen
gesellschaftlichen Herausforderungen erwartet', so Schultz
abschließend. (us)
Rückfragehinweis:
Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
MMag. Rudolf Lichtmannegger
Telefon: +43 (0)5 90 900 4411
E-Mail: [email protected]
Internet: http://wko.at/wp
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