- 24.04.2012, 10:49:42
- /
- OTS0099 OTW0099
Girls' Day: Bures will mehr Mädchen in technische Berufe bringen
Mädchen erhalten beim "Girls' Day" Einblicke in die Welt der Technik
Wien (OTS/BMVIT) - Bereits zum siebenten Mal findet heuer der
"Girls' Day" statt. Am kommenden Donnerstag bieten auf Initiative von
Infrastrukturministerin Doris Bures auch heuer wieder viele
Institutionen im Umfeld ihres Ministeriums jungen Frauen und Mädchen
praxisnahe Einblicke in die vorwiegend technischen Berufsfelder im
Infrastruktur-, Innovations- und Verkehrsbereich an. "Unser Ziel ist
es, junge Frauen zu motivieren, eine Karriere in diesen Berufen
anzugehen. Österreich kann es sich nicht leisten, auf die Hälfte
seines Potenzials an Ideen und Begabung zu verzichten", so Ministerin
Bures. "Ich setze auf gezielte Förderung für Frauen im Bereich
Forschung und Technologie. Denn hier handelt es sich nicht nur um
einen expandierenden Sektor mit hohem Zukunftspotenzial, sondern auch
um einen mit hohem Einkommensniveau." ****
"Mädchen erobern das Flugfeld" heißt das Motto des Girls' Day am
Flughafen Wien. Die Asfinag hat den Girls' Day unter das Motto "Bau
dir deine Autobahn" gestellt. Bei der Schiffsbaulichen
Versuchsanstalt in Wien experimentieren die Mädchen mit
Schiffsmodellen. Sogar ein Rauchgasversuch an einem Modell eines
Kreuzfahrtsschiffs wird unternommen, um die Sicherheit von Schiffen
zu erhöhen. Auch die Austro Control und die Österreichische
Wasserstraßen GmbH via donau bieten anschauliche Einblicke in deren
Arbeitswelt.
Im vergangenen Jahr haben schon 360 Mädchen am Girls' Day eine
Organisation im Aufgabenbereich des BMVIT besucht, heuer dürfte die
Zahl noch höher sein. "Das ist ein starkes Signal dafür, dass die
angebotenen Aktivitäten auf großen Anklang stoßen und dass das
Vorurteil, Mädchen würden sich nicht für Technik interessieren,
zunehmend widerlegt wird", so Bures.
Neben dem Girls' Day hat die Infrastrukturministerin zahlreiche
andere Maßnahmen gesetzt, um das Interesse junger Frauen an
technischen Berufen zu wecken und ihnen den Einstieg ins Berufsleben
erleichtern:
* Die erfolgreiche Initiative zur Aufnahme von mehr weiblichen
Lehrlingen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Mit mehr als
17 Prozent ist der Anteil von Mädchen unter den ÖBB-Lehrlingen mehr
als doppelt so hoch wie Ende 2008.
* Die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) nimmt seit Oktober 2010
Gender-Aspekte in ihren Bewertungskatalog für Projektanträge auf. Die
geforderten Gender-Kriterien sind sehr umfassend und beziehen sich
auf den Gegenstand der Projekte, ihre Folgewirkung, die
Zusammensetzung der Forschungsteams sowie die Arbeitsbedingungen bei
den Antragsstellerinnen und -stellern.
* Parallel dazu fördert das BMVIT den Forschungsnachwuchs. Jedes Jahr
erhalten 1.500 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Welt der
Forschung kennenzulernen. Sie absolvieren ein einmonatiges
Sommer-Praktikum in einem Forschungsbetrieb. Der Schwerpunkt liegt
dabei auf Mädchen.
* Neben den Praktika für Schülerinnen und Schüler gibt es eine neue
Förderschiene ausschließlich für Studentinnen. Erstmals können
Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer ein vom
BVMIT gefördertes Praktikum in Forschungsunternehmen und
-institutionen absolvieren. Ihnen soll damit die Mitarbeit an
Forschungsprojekten und der Einstieg in eine Forscherinnenkarriere
erleichtert werden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVM






