• 23.04.2012, 12:39:24
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FP-Jung/FA-Rösch zu Cold Calling: Endlich wacht AK aus ihrem Winterschlaf auf!

Anträge der Freiheitlichen Arbeitnehmer finden als rote Kopie nach Jahren endlich eine Zustimmung!

Wien (OTS/fpd) - Schon seit Jahren weist der Wiener
FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung federführend auf die Gefahr des
Telefonbetrugs mit Glückspielangeboten hin. Rund 20.000 Wienerinnen
und Wiener wurden in den letzten Jahren Opfer von Telefonbetrügern.
Dabei überreden Call-Center-Mitarbeiter mit hinterlistigen Fragen
Angerufene an Glückspielen teilzunehmen oder zumindest ihre
Kontodaten herauszugeben. Teilweise werden Letztere auch illegal,
ohne Einverständnis oder Wissen der Betroffenen verwendet. Der Abzug
der "Gebühren" erfolgt dann über die Konten der Kunden, die sich oft
nicht einmal im Klaren sind, dass sie damit auf mündliche Verträge
eingegangen sind, ja oftmals sogar nie ihr Einverständnis gegeben
haben. Opfer seien vor allem ältere Menschen.

"Die Freiheitlichen brachten dazu im Nationalrat einen und in der
Wiener Arbeiterkammer mehrere (!) Anträge ein", berichtet
diesbezüglich der Obmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg.
Bernhard Rösch. Konkret gefordert wurde, dass ein Vertrag erst dann
gültig ist, wenn der Kunde vom Anbieter schriftlich informiert wurde
und eine schriftliche Zustimmung erteilte. Bis dahin hätten die
Verträge nichtig zu sein.

Die FA sei dabei jedes Mal von der FSG belächelt worden, die Anträge
fanden keine Zustimmung, so Rösch. Im Nationalrat wurde der
FPÖ-Antrag von SPÖ und ÖVP niedergeschmettert. Die ÖVP meinte
übrigens mit NAbg. Gabriele Tamandl, sie ist auch Fraktionsobfrau des
schwarzen Flügels in der Wiener AK, dass die derzeitigen Maßnahmen
gegen Cold Calling ausreichend seien.

Nun dürfte allerdings die FSG endlich erkannt haben, dass Cold
Calling noch immer nicht wirksam genug bekämpft werden kann und
springt auf den Zug der Freiheitlichen auf. Aktuell hat die FSG für
die 157. Vollversammlung einen Antrag eingebracht, welcher nichts
anderes als eine Kopie der FPÖ- und FA-Anträge darstellt. "Hätten die
Roten den Forderungen schon vor Jahren zugestimmt, wäre ein weiterer
Schaden zu vermeiden gewesen. Doch alles, was von Blau kommt, wird
offenbar von Haus aus abgelehnt", ist Jung empört. Er ist gespannt
darauf, wie sich die FSG gegenüber der SPÖ auf Bundesebene
durchsetzen wird. Abschließend vermutet der FPÖ-Mandatar, dass die
Trendwende der FSG sich insofern erklären könnte, weil Jung Aufsehen
erregende Enthüllungen über die Hintermänner im Telefonbetrug
ankündigte, "die dem Fall eine neue Wende geben werden!" (Schluss) hn

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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