• 23.04.2012, 12:10:34
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  • OTS0138 OTW0138

Klimafondsförderung: PVA: Schwerer Rechenfehler des Umweltministeriums?

Kronberger: "Gleichbleibende Ausbaumenge mit reduzierter Fördersumme nicht haltbar!"

Wien (OTS) - Zum Auftakt der Klimafondsförderung für
Photovoltaik-Kleinanlagen mit einer Leistung bis zu 5 kWp, die heute
in drei Bundesländern (Niederösterreich, Vorarlberg, Kärnten)
startet, dürfte dem Umweltministerium ein schwerer Rechenfehler
unterlaufen sein. Auf jeden Fall ist die Aussage nicht haltbar, dass
heuer mit der reduzierten Fördermenge von 45 auf 25,5 Millionen Euro
durch die Kostenreduktion bei den Photovoltaikanlagen die gleiche
Menge errichtet werden könne wie im letzten Jahr. Hans Kronberger vom
Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) hat nachgerechnet: "Wenn man
mit einem Förderbeitrag von 1.100 Euro pro Kilowattpeak eine
Fördersumme von 45 Millionen einsetzt, wie dies letztes Jahr der Fall
war, so können damit ziemlich genau 41 Megawattpeak an PV-Anlagen
errichtet werden. Nimmt man die diesjährige reduzierte
Gesamtfördersumme von 25,5 Millionen und berücksichtigt die auf 800
Euro pro kWp verminderte Fördersumme, so ergibt dies nur 31,9
Megawattpeak neuinstallierter PV-Anlagen, also ca. ein Viertel
weniger als im letzten Jahr." Hans Kronberger erinnert erneut daran,
dass die Förderaktion über diverse Steuerleistungen dem Staat mehr
bringt als sie kostet und es daher volkswirtschaftlich gesehen nicht
einsichtig ist, dass man sie überhaupt limitiert.

Rückfragehinweis:

Bundesverband Photovoltaic Austria
   Silvia Painer-Eichberger
   Neustiftgasse 115A/19, 1070 Wien
   Telefon +43 (0)1 522 35 81
   [email protected]
   www.pvaustria.at

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