• 20.04.2012, 14:32:29
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FP-Herzog: Kein Denkmal für Kameradenmörder am Heldenplatz!

Pauschalierte Gedenkstätte für Deserteure ist strikt abzulehnen

Wien (OTS/fpd) - Fahnenflucht ist in allen zivilisierten Staaten
ein Delikt, das mit mehrjährigen Haftstrafen, in Großbritannien sogar
mit lebenslanger Haft, bedroht ist. "Im Fall von Unrechtsregimen wie
jenem des Nationalsozialismus ist die historische Betrachtung
freilich manchmal anders", erklärt Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann
Herzog. Wenn die strafbare Handlung etwa gesetzt wurde, um sich nicht
an Gräueltaten zu beteiligen, werde das später oft sogar positiv
gesehen. Man müsse sich aber immer vor Augen halten, dass nicht jeder
Deserteur aus edlen Motiven gehandelt hat. So wären auch etwa reine
Feigheit oder persönliche Interessen häufig Grund für die Desertion.
Herzog: "Man muss das schon differenziert beurteilen, zumal
Fahnenflüchtige teilweise auch Kameradenmörder waren und sind. Dieser
so unterschiedlichen Gruppe von Verbrechern kollektiv ein Denkmal zu
setzen ist falsch und wird von uns aus Prinzip strikt abgelehnt."

Dass die linkslinke Wiener Stadtregierung diese zweifelhafte
Gedenkstätte ausgerechnet auf dem Heldenplatz errichten will, ist für
Herzog zudem überhaupt nicht nachvollziehbar: "Dort haben wir
ohnedies bereits die Krypta, die an alle Opfer im Kampf für
Österreichs Freiheit erinnert. Da sind Deserteure, die ihrem Gewissen
gefolgt sind, mit eingeschlossen. Ein weiteres Denkmal in diesem Sinn
ist schlicht ein baulicher Pleonasmus aus links-ideologischen
Motiven, der die Steuerzahler viel Geld kostet." (Schluss)

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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