• 20.04.2012, 12:47:16
  • /
  • OTS0192 OTW0192

JUGENDVERTRETUNG: Studierende nicht kriminalisieren!

Die BJV unterstützt die Proteste zur Erhaltung des Bachelorstudiums Internationale Entwicklung und setzt sich für bessere Studienbedingungen ein.

Wien (OTS) - Die Bundesjugendvertretung (BJV) macht bezüglich der
aktuellen Proteste von Studierenden der Internationalen Entwicklung
darauf aufmerksam, dass es endlich einen Paradigmenwechsel in der
Bildungspolitik braucht: "Junge Menschen haben ein Recht auf Bildung!
Dass im Bereich der Internationalen Entwicklung wieder einmal über
die Köpfe junger Menschen hinweg entschieden wurde, ist einfach
untragbar", kritisiert BJV-Vorsitzende Johanna Zauner.

Gerade in Zeiten globaler Ungerechtigkeit ist Internationale
Entwicklung ein unabdingbares Studium, das sich mit Verteilungsfragen
kritisch auseinandersetzt und über Lösungswege diskutiert. Österreich
sollte stolz auf seine Vorreiterposition mit dieser Studienrichtung
sein und diese nicht kopflos kürzen! Die BJV unterstützt daher die
Forderungen der Protestierenden nach Erhalt des IE-Bachelorstudiums:
"Wir fordern, dass das Bachelorstudium Internationale Entwicklung
weiter bestehen bleibt. Es ist für uns nicht akzeptabel, dass
Studienfächer einfach nach Belieben eingestellt und junge Menschen
damit vor den Kopf gestoßen werden", betont Johanna Zauner.

Ebenso kritisiert die BJV das jahrelange Tauziehen um eine
Wiedereinführung von Studiengebühren, gegen die sich auch die
Protestierenden aussprechen: "Wir setzen uns für einen freien
Bildungszugang für junge Menschen ein. Das heißt, dass von der
Politik förderliche Rahmenbedingungen bereitgestellt werden müssen.
Immerhin ist Bildung das wichtigste Mittel gegen
Jugendarbeitslosigkeit. Hier muss vorausschauend gehandelt werden!"

Auch die Umstände der gestrigen Räumung des Audimax müssen
vollständig aufgeklärt werden: "Es muss genau aufgezeigt werden, wie
bei der Räumung vorgegangen wurde und welche Daten von den
Studierenden aufgenommen worden sind. Es kann nicht sein, dass junge
Menschen, die sich für ihre Anliegen einsetzen, kriminalisiert
werden! Hier gibt es ja leider schon Fälle aus der Vergangenheit, die
sich keinesfalls wiederholen dürfen", so Johanna Zauner abschließend.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/2144499-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   mailto: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel