- 20.04.2012, 10:27:22
- /
- OTS0078 OTW0078
Geringe Exportorientierung im Gewerbe
Nur 13 % der Betriebe sind im Ausland aktiv
Wien (OTS) - Laut aktueller Erhebung der KMU Forschung Austria
haben die österreichischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe 8,2 % ihres
Jahresumsatzes 2011 im Ausland erzielt. Bei einem Gesamtumsatz von
75,6 Milliarden Euro lag das Exportvolumen bei 6,2 Milliarden Euro.
Das sind sehr beeindruckende Exportleistungen, urteilt Walter
Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria. Die Exporte werden
allerdings von nur wenigen Unternehmen getragen. Lediglich 13 % der
Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind auch im Ausland aktiv. Da zeigt
sich ein enormes Potenzial, meint Bornett.
Das Gewerbe und Handwerk zeichnet sich durch qualitativ
hochwertigste Produkte und Dienstleistungen mit generell sehr guten
Chancen auf internationalen Märkten aus. Diese Chancen werden aber
sowohl regional als auch branchen-spezifisch sehr unterschiedlich
genutzt.
Im Bundesländerranking führt Vorarlberg, wo 33 % der Betriebe eine
durch-schnittliche Exportquote von 25,2 % erreichen. Demgegenüber
sind z. B. im Burgenland nur 5 % der Betriebe exportorientiert.
Eine noch größere Bandbreite zeigt sich nach Branchen. So
erwirtschaften z. B. 75 % der Kunststoffverarbeiter 37,6 % ihres
Umsatzes im Ausland. Bei den Tischlern exportieren hingegen lediglich
23 % der Betriebe, im Bekleidungsgewerbe sind es 18 % und im
Baugewerbe nur 5 %.
An exportfähigen Produkten und Leistungen mangelt es sicher nicht,
eher am Selbstvertrauen bzw. den notwendigen Ressourcen, vermutet
Walter Bornett.
Die komplette Pressemitteilung mit Details nach Bundesländern und
Branchen steht zum Download unter folgender Adresse zur Verfügung:
http://www.ots.at/redirect/kmuforschung1
Rückfragehinweis:
Dr. Walter Bornett
Tel: +43 1 5059761
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KMU






