- 20.04.2012, 08:12:57
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Betontag 2012 Neue Perspektiven und Entwicklungen für Zement und Beton
Wien (OTS) - Der alle zwei Jahre in Wien stattfindende Betontag
dokumentiert vom 19. bis 20. April 2012 wieder die neuesten
Entwicklungen der Bautechnik und Bauwirtschaft im zentraleuropäischen
Raum. Dank intensiver Forschungen gehört die Österreichische Beton-
und Zementindustrie in vielen Sektoren zur Weltspitze. DI Felix
Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen
Zementindustrie: "Forschung und Innovation geht für unsere Branche
längst weit über den Baustoff Zement oder Beton hinaus. Die
Veränderungen von Anforderungen erfolgen immer rasanter. Nur wenn wir
uns intensiv mit dem Endprodukt auseinander setzen, wissen wir
rechtzeitig Bescheid und können entsprechend darauf reagieren."
Als Beispiel nennt Friembichler den Straßenbau. Eine intensive
Auseinandersetzung mit stark befahrenen Straßen führte zu wichtigen,
erfolgreichen Entwicklungen von Betonfahrbahnen. Oder die Nutzung von
Beton mittels Bauteilaktivierung als Energiespeicher im Hochbau. So
sei es für die Zement- und Betonindustrie wichtig geworden sich mit
der Nutzung von Gebäuden auseinanderzusetzen. Energieeinsparung und
Sicherheit sieht Friembichler weiterhin auf der Agenda wichtiger
Zukunftsthemen. Die Erhaltung und Verstärkung von Tragwerken erhalten
eine höhere Bedeutung als bisher.
Neue Chancen für Bauunternehmungen
Friembichler: "Bauwerke werden zunehmend komplexer und
anspruchsvoller. Gründe dafür dürften einerseits verbesserte
Planungshilfen und andererseits wachsender wirtschaftlicher Druck
sein." So müsse künftig zur laufenden Optimierung der Bauabwicklung
eines Projektes auch eine Optimierung der eingesetzten Baustoffe
erfolgen. Die sich daraus ergebenden hohen Anforderungen auch in
Detailfragen intensivieren nun Schritt für Schritt die Zusammenarbeit
der Lieferanten von Baustoffen und Ausführenden der Bauwerke. "Je
frühzeitiger die Koordination aller Beteiligten stattfindet, umso
besser wird in der Regel das erzielbare Ergebnis", ist Friembichler
überzeugt. "Außerdem", so Friembichler weiter, "öffnen sich damit für
Bauunternehmen weitere Chancen zum Ausbau des eigenen
Firmenportfolios. Die Kombination von Wissen um zukünftige Bauwerke
mit dem notwendigen Können der Mitarbeit in der Projektvorbereitung
sind ein unschlagbarer Wettbewerbsvorteil."
Die auch in Österreich zunehmend verstärkt geführte Diskussion um
Produkt- und Gebäudebewertungen fordert die Zement- und
Betonindustrie in einem bislang zu wenig beachteten, aber sehr
komplexen Gebiet. Friembichler bringt es auf den Punkt: "Wir müssen
die berechtigten Ansprüche auf Minimierung der Inanspruchnahme von
Umweltressourcen mit den ebenso berechtigten Erwartungen der
Bauwirtschaft hinsichtlich der erforderlichen Qualität der
verschiedenen Zemente aufeinander abstimmen."
www.zement.at, www.betonmarketing.at
Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie, Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien Kommunikationsberatung GmbH
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 83, Tel +43-1-904 21 55-0
[email protected]; www.bauenwohnenimmobilien.at
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