• 19.04.2012, 18:50:28
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  • OTS0345 OTW0345

ÖH: Protest einziger Ausweg für Studierende sich Gehör zu verschaffen

Bachelor Internationale Entwicklung muss bleiben

Wien (OTS) - Die ÖH Bundesvertretung solidarisiert sich mit den
protestierenden Studierenden der Internationalen Entwicklung. "Die
fehlenden Mitbestimmungsmöglichkeiten an den Hochschulen zwingen die
Studierenden dazu drastischere Maßnahmen zu ergreifen, um sich Gehör
zu verschaffen", so das Vorsitzteam der ÖH. "Alle bisherigen
Gespräche und friedlichen Proteste wurden von der Uni-Leitung
ignoriert."

"Es ist symptomatisch für die österreichische Hochschulpolitik, dass
die Universität Wien nicht den Weitblick besitzt, ein in Europa
einzigartiges Studium zu erhalten", so das Vorsitzteam der ÖH. "Die
Studierenden der Internationalen Entwicklung mussten seit der
Gründung der Studienrichtung um jeden Raum und jede Professur
kämpfen, nur um jetzt miterleben zu müssen, dass ihre Stimmen nicht
gehört werden."

"Dass so weitreichende Entscheidungen, wie das Ende einer
Studienrichtung, ohne die ausreichende Mitsprache der tatsächlich
direkt Betroffenen beschlossen werden können, zeigt wie es um die
studentischen Rechte an den Hochschulen steht", so das Vorsitzteam
weiter. "Hier braucht es endlich grundlegende Reformen, die die
Studierenden wieder in den Mittelpunkt der Hochschulen stellen."

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Sara Scheiflinger, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:sara.scheiflinger@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

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