• 19.04.2012, 16:26:27
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WKÖ: Universitätsgesetznovelle bringt mehr Klarheit für Unis und Studierende

Töchterles Reformen richtiger Schritt zur Verbesserung der Uni-Situation - was noch fehlt: Zugangsbeschränkungen, Studiengebühren, vernünftiges Stipendiensystem

Wien (OTS/PWK260) - "Wir begrüßen die von Wissenschaftsminister
Karl-Heinz Töchterle erarbeitete und heute im Nationalrat
beschlossene Neuregelung des Universitätsgesetzes", betont Michael
Landertshammer, Leiter der bildungspolitischen Abteilung der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Eckpunkte der Novellierung
betreffen die Verkürzung der Entscheidungsfrist bei
Nostrifizierungen, die Halbierung der Wartezeit für Bearbeitung und
Entscheidung über die Anträge auf nun drei Monate, statt bisher sechs
Monate, sowie neue einheitliche Inskriptionsfristen.

Dadurch werde künftig die Berufsanerkennung von Studierenden aus
Drittstaaten erleichtert und durch den Beschluss einer einheitlichen
Inskriptionsfrist für die erstmalige Zulassung an einer Universität
zu einem Bachelor- oder Diplomstudium die Planbarkeit für
Universitäten und Studierende verbessert. Die Zulassungsfrist der
"Inskription NEU" endet künftig österreichweit einheitlich am 5.
September (Wintersemester) bzw. am 5. Februar (Sommersemester). Für
einzelne Härtefälle gibt es Nachfristen. Landertshammer: "Flankierend
zur Gesetzesänderung empfehlen wir aber eine Evaluierung des
Instruments der Inskription, um noch weiter daraus zu lernen."
Insbesondere Doppelbelegungen von Studien, Zeitpunkt der Anmeldung
und die tatsächlichen Prüfungsantritte sollten unter die Lupe
genommen werden.

"Die Novelle ist ein weiterer Schritt, um die Situation der
Universitäten und Studierenden zu verbessern", so Landertshammer.
Unbedingt notwendig seien nun vor allem noch Zugangsbeschränkungen,
die Möglichkeit der Einhebung von Studiengebühren, ein vernünftiges
Stipendiensystem sowie die Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und
Weiterbildung auf Hochschulebene. Landertshammer abschließend: "Vor
allem in diesen Punkten werden wir Wissenschaftsminister Töchterle
weiterhin unterstützen." (BS)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Michael Landertshammer
Tel.: (+43) 0590 900-3573, F:(+43) 0590 900-261
mailto:[email protected]
http://wko.at/bp

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