- 19.04.2012, 11:47:28
- /
- OTS0154 OTW0154
Parkpickerl: ÖVP ortet Chaos und fordert "Zurück an den Start"
ÖVP-Bezirke Währing und Döbling zeigen vor, wie es anders geht
Wien (OTS) - "Der Pfusch wird immer offensichtlicher", kritisierte
ÖVP Wien Obmann Manfred Juraczka in einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit dem Währinger Bezirksvorsteher Karl Homole die "vollkommen
unübersichtliche Parkpickerl-Situation" in den Bezirken Meidling,
Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus Ottakring und Hernals.
Ein "besonderes Schmankerl" stelle die neueste Entwicklung in seinem
Heimatbezirk Hernals dar, so Juraczka: "Dort soll es ja zwischen
Güpferling- und Oberwiedenstraße eine Sonderregelung geben. Es kommt
keine Kurzparkzone, aber die Bewohner können sich ein Parkpickerl für
die Pickerl-Gebiete in ihrem Bezirk kaufen. Es handelt sich also um
eine parkpickerlfreie Parpickerlbezugsberechtigungszone."
Von einem Start des Parkpickerls am 1. Oktober könne nach derzeitigem
Stand jedenfalls nicht ausgegangen werden: Weder wisse man, wie die
Zonen in den einzelnen Bezirken verlaufen sollten, noch gäbe es
ausreichende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger.
"Die beiden ÖVP-Bezirksvorsteher in Döbling und Währing zeigen vor,
wie es geht", so Juraczka. So habe Karl Homole in Währing über das
Parkpickerl abstimmen lassen und Adolf Tiller habe in Döbling
Park-and-Ride-Plätze gleich neben der U-Bahn-Endstation Heiligenstadt
geschaffen: "Die Tarife sind äußerst fair und stellen einen
tatsächlichen Anreiz für Einpendler dar: So zahlt man für eine
Monatskarte 35 Euro, während eine Stunde Parken in den derzeit
parkraumbewirtschafteten Zonen auf 2 Euro kommt."
Homole, der die Bezirksbevölkerung auch über den Bau der
Schubertplatz-Garage abstimmen hat lassen, verwies auf die fehlende
Zweckwidmung der Parkometer-Abgaben für den Garagenbau. "Außerdem
entsteht der Eindruck, dass Bezirke, die kein Parkpickerl einführen
wollen, von der Stadt dann auch beim Garagenbau behindert werden. So
nach dem Motto: Kein Parkpickerl, keine Garagen."
Der einzig gangbare Weg in der aktuell verfahrenen Situation sei die
Rücknahme aller bestehenden Parkpickerlbeschlüsse in den betreffenden
Bezirken und eine verpflichtende Befragung der Bürgerinnen und Bürger
vor etwaiger Einführung des Parkpickerls, so Juraczka und Homole. Die
ÖVP Wien fordert ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung aller Parteien,
diverser Experten und der Bürgerinnen und Bürger.
"Wer genug hat von der chaotischen Politik der Vizebürgermeisterin
und Verkehrsstadträtin, der kann dieser unter www.stimmab.at eine
deutliche Absage erteilen", so Juraczka abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






