- 19.04.2012, 11:30:24
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Pflegausbildung - vom Schlusslicht auf Platz 1
Wien (OTS) - Der Vorsitzende Johann Hable Gesund- und Sozialberufe
in der GÖD begrüßt den Schritt des Gesundheitsministers Stöger, der
nach jahrelanger Überlegung die EU- Zugangsvoraussetzung zur
Pflegeausbildung von 10 auf 12 Jahre allgemeine Schulausbildung
soeben unterschrieben hat.
Damit ist der Weg frei auch in Österreich, nach der EU Richtlinie
305/37/EG die Ausbildung in den gehobenen Gesundheits- und
Krankenpflegdienst mit Matura als Voraussetzung umzusetzen.
Wobei eine mehrjährige Übergangsfrist für diese Richtlinie gefordert
wird.
Hable ersucht den Gesundheitsminister Stöger unverzüglich mit der
Ausbildungsreform zu beginnen und nicht die 7-jährige Wartezeit voll
auszunützen.
Wir haben österreichweit einen großen Personalmangel an
diplomiertem Krankenpflegepersonal und müssen den Maturanten
signalisieren, das ist ein Beruf mit Aufstiegschancen bis zum
Magister- bzw. Bachelor, Master, (Pflegeakademiker) Dr. der Pflege
der Gesundheits- und Krankenpflege.
Die Bundesrepublik Deutschland und Österreich erfüllen derzeit die
EU- Richtlinien nicht, und sind damit zum Schlusslicht Europas
geworden.
Vorsitzender Johann Hable tritt wement dafür ein, dass es zu einem
Bildungsschub für die Ausbildung zur diplomierten Gesundheits- und
Krankenpflege in Österreich kommt.
Der Vorsitzende Johann Hable fordert für Österreich einer
flächendeckenden Umsetzung dieser Richtlinie, d.h. Ausbildungsreform
einer modernen Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, wobei die
Zugangsvoraussetzungen auf europäischem Niveau erreicht werden
müssen.
Hable: Die Position des Schlusslichtes muss der Vergangenheit
angehören.
Rückfragehinweis:
Johann Hable, Mobil: 0664 2435335
Vorsitzender der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialberufe
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