- 18.04.2012, 13:31:53
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"Lange Nacht der Forschung" am 27. April
Bohuslav: Dokumentiert, wie sich der Forschungsstandort NÖ entwickelt
St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte
Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav heute,
Mittwoch, 18. April, über die diesjährige "Lange Nacht der
Forschung", die am Freitag, 27. April, auch im Bundesland
Niederösterreich abgehalten wird, um der interessierten Bevölkerung
die diversen Aktivitäten und Schwerpunkte im Bereich Forschung und
Technologie in Niederösterreich näher zu bringen.
"Die 'Lange Nacht der Forschung' ist eine Erfolgsgeschichte. 2008
wurde sie hierzulande zum ersten Mal abgehalten, damals wurden an
etwa 30 Stationen rund 4.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. 2010
gab es schon 150 Stationen und 10.000 Besucherinnen und Besucher, im
heurigen Jahr wird es rund 250 Stationen an insgesamt fünf Standorten
bzw. 19 Schauplätzen in Niederösterreich geben", erklärte Bohuslav
und merkte an, dass das 2004 gestartete niederösterreichische
Technopolprogramm die Basis für den Erfolg des Technologiestandortes
Niederösterreich sei. "An den Technopolen Krems, Tulln und Wiener
Neustadt treffen Spitzenforscherinnen und -forscher mit
Top-Unternehmen zusammen und erarbeiten innovative Produkte, von
denen der Standort Niederösterreich und die Menschen im Land
profitieren", so die Landesrätin.
Die "Lange Nacht der Forschung" ist - neben anderen Initiativen
wie beispielsweise den "Science Days" - als eines der Instrumente
einer Kommunikationsoffensive anzusehen, mittels derer der
Bevölkerung die Leistungen aus der heimischen Forschung vor Augen
geführt werden sollen. Dies geschieht - heuer zum vierten Mal - am
27. April zwischen 16.30 Uhr und Mitternacht bei freiem Eintritt an
den Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt, St. Pölten und
Wieselburg. "Forscherinnen und Forscher berichten in dieser Nacht aus
ihrem Leben und dokumentieren, wie sich das Land als
Forschungsstandort entwickelt", so Bohuslav dazu.
In Krems - etwa am Campus Krems oder auch im Bioscience Park -
finden sich 63 Projektstationen, die Themenschwerpunkte sind hier
Medizin, Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensräume, Internet und
Cyberspace. Unter anderem werden hier neue Blutreinigungsverfahren
vorgestellt oder Hintergründe zum DNA-Profiling verraten. 63
Projektstationen werden auch in Wiener Neustadt geboten, wobei hier
Verfahrens- und Prozesstechnologien im Vordergrund stehen; besucht
werden kann hier u. a. das Technologie- und Forschungszentrum oder
auch das Flugmuseum Aviaticum. 36 Projektstationen können in Tulln
besucht werden, hier liegt der Schwerpunkt auf der Agrar- und
Umweltbiotechnologie. In St. Pölten sind 47 Standorte an der
diesjährigen "Langen Nacht der Forschung" beteiligt, u. a. wird
Forschung hier an der Fachhochschule St. Pölten oder auch bei der
Voith AG erlebbar gemacht. Erstmals wird auch nach Wieselburg
geladen, wo 40 Projektstationen zur Verfügung stehen. Das
Technologiezentrum Wieselburg-Land steht dabei ganz im Zeichen der
Energie, das Labor der Sinne am Campus Wieselburg der FH Wiener
Neustadt geht u. a. der Frage nach, wie Menschen von neuen Angeboten
überrascht werden.
Einen Schwerpunkt der heurigen "Langen Nacht der Forschung" bildet
die Kooperation mit der ORF 1-Wissenschaftssendung "Newton" - an
allen fünf Standorten wird live nach der niederösterreichischen
Nachwuchsforscherin bzw. dem Nachwuchsforscher gesucht. In drei
Minuten dauernden Science-Slams werden junge Wissenschafterinnen und
Wissenschafter sich und ihr Forschungsthema vor Ort "on stage"
präsentieren. Den fünf Gewinnerinnen bzw. Gewinnern winkt als Preis
eine Reise in das Europäische Kernforschungsinstitut CERN in Genf.
Ausschnitte aus den Auftritten werden zudem am 5. Mai in der
"Newton"-Sendung gezeigt.
Außerdem wird in allen fünf teilnehmenden Städten ein
Fotowettbewerb stattfinden. In dessen Rahmen können die Besucherinnen
und Besucher jene Station der heurigen "Langen Nacht der Forschung"
ablichten, die sie besonders fasziniert hat, und diese auf
www.technoblick.at hochladen. Interessierte haben in der Folge die
Möglichkeit, bis 30. Mai für das beste Bild abzustimmen, für das Bild
mit den meisten Stimmen gibt es ein Apple iPad als Gewinn.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk
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