• 18.04.2012, 12:30:56
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Zinggl vermisst Maßnahmenpaket zur Verbesserung der sozialen Lage von KünstlerInnen.

Grüne unterstützen Kritik des Kulturrats

Wien (OTS) - "Die Kulturpolitik der Ministerin hat sich von Anfang
an auf das Fortsetzen des Status Quo beschränkt. Das ist schon
deshalb verwerflich, weil es die soziale Kluft vergrößert, die aus
einer jahrelangen Missachtung der sozialen Lage von Kunst- und
Kulturschaffenden entstanden ist", unterstützt Wolfgang Zinggl,
Kultursprecher der Grünen, die Kritik des Kulturrats von Mittwoch,
18. April. "Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des
Kulturministeriums hat zwar die Ressourcen der Interessenvertretungen
ausgeschöpft, aber die daraus resultierenden politischen Konsequenzen
nicht gezogen. Das im Regierungsprogramm groß angekündigte
Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen
für Kunstschaffende bleibt somit reine Ankündigungspolitik.
Mittlerweile hat sich die Ministerin von den Sorgen der Betroffenen
endgültig verabschiedet. In der Tiroler Tageszeitung vom 14. März
gibt sie sogar selbst zu, dass sie ,dieses Thema nicht selbst lösen
können wird' ", kritisiert Zinggl.

Aufgrund eines Entschließungsantrags von Wolfgang Zinggl hat der
Nationalrat im Juli letzten Jahres die Ministerin beauftragt,
wissenschaftlich abgesicherte Grundlagen auch zur Bezahlung der
Arbeit in Kulturinitiativen erarbeiten zu lassen. Doch die Ministerin
weigert sich auch auf diesem Sektor zu agieren. "Offenbar hat sie
Angst, dass mit dem Ergebnis solch einer Studie noch deutlicher
werden würde, welch dringend politischen Handlungsbedarf es gibt",
sagt Zinggl abschließend.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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