- 18.04.2012, 12:19:43
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Katastrophenschutzübung in Lilienfeld
Pernkopf: Einsatzkräfte sind bestens ausgerüstet
St. Pölten (OTS/NLK) - Im Raum Lilienfeld findet am Freitag, 20.
April, eine Landeskatastrophenschutzübung statt, an der rund 1.000
Personen von Feuerwehr, Bundesheer, Rotem Kreuz, Arbeiter
Samariterbund, Österreichischer Bergrettung, Wasserrettung,
Zivilschutzverband, Polizei, EVN, NÖVOG, ZAMG, Skywarn Austria und
Land Niederösterreich beteiligt sind. Annahme der Übung ist eine
Sturmfront ähnlich dem Orkan Kyrill im Jänner 2007 oder dem Orkan
Paula aus dem Jahr 2008 mit schweren Schäden, verletzten Personen und
umgestürzten Bäumen, die Stromleitungen beschädigen oder Straßen
blockieren. Die Folge sind ein im Bereich der Reisalpe angenommener
Waldbrand, Vermisste und Verletzte im unwegsamen Gelände am
Eisenstein, regionale Stromausfälle, Verkehrsbehinderungen, ein
Schadstoffeinsatz sowie eine Personensuche im Raum Mitterbach, wo
auch Taucher zum Einsatz kommen. Koordiniert werden alle Maßnahmen
vom behördlichen Führungsstab der Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld.
"Leider zeigen uns viele Vorfälle und Unwetter auf sehr tragische
Weise, dass der Zivilschutz sowie die Katastrophenschutzübungen immer
wichtiger werden. Bei der aktuellen Übung werden moderne Ausrüstungen
und das Können unserer Einsatzkräfte auf die Probe gestellt", so
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, der auch betont: "Das
Zusammenarbeiten von organisationsübergreifenden Einsatzteams steht
bei der diesjährigen Übung im Vordergrund. Katastropheneinsatz
bedeutet, dass verschiedenste Organisationen mit unterschiedlichsten
Gerätschaften zusammenwirken."
Im Rahmen der Übung wird auch die Nutzung des seit dem Jahr 2009
in Betrieb befindlichen gemeinsamen digitalen Funksystems geübt.
Behörden, Einsatzorganisationen und Infrastrukturbetreiber stehen mit
Spezialkräften und sieben Luftfahrzeugen von Bundesheer und Polizei
im Übungseinsatz. Beispielsweise sollen die Löschtrupps der
Freiwilligen Feuerwehren mit den Hubschraubern des Bundesheeres bei
der Waldbrandbekämpfung zusammenarbeiten. Die Sanitäter des Roten
Kreuzes und des Arbeiter Samariterbundes suchen und retten Hand in
Hand mit den Spezialisten der Bergrettung, der Alpinpolizei, der
Wasserrettung und des Bundesheeres. Personen werden dann von einem
Kriseninterventionsteam betreut bzw. im Landesklinikum Lilienfeld
versorgt. Bei der Personensuche kommen auch Rettungshunde zum
Einsatz. Überdies richten das Bundesheer, die Rettungsdienste und die
Feuerwehr einen Hubschrauberlandeplatz und ein Zeltlager in der
Gemeinde Rohrbach ein. In Hohenberg werden die Melker Pioniere eine
Ersatzbrücke errichten.
Nähere Informationen: Büro Landesrat Pernkopf, Mag. Markus
Habermann, Telefon 02742/9005-15473, e-mail
[email protected], bzw. Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
beim Amt der NÖ Landesregierung, DI Stefan Kreuzer, Telefon
02742/9005-13190, e-mail [email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
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