• 17.04.2012, 12:32:23
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Wohnbauinitiative: Startschuss für 1.600 Wohnungen in aspern Die Seestadt Wiens

Attraktives und kostengünstiges Wohnen im neuen Wiener Stadtteil bereits ab 2014

Wien (OTS) - Wiens größtes und innovativstes
Stadtentwicklungsgebiet wird schon in naher Zukunft das neue Zuhause
Tausender WienerInnen sein. Denn nun stehen auch alle Projekte der
Wiener Wohnbauinitiative, die in aspern Die Seestadt Wiens
verwirklicht werden, vor ihrer Realisierung. Wohnbaustadtrat Michael
Ludwig präsentierte die Vorhaben mit rund 1.600 Wohnungen, die
2014/15 bezugsfertig sein werden und für die sich InteressentInnen ab
sofort vormerken lassen können, im Rahmen des heutigen
Mediengesprächs des Bürgermeisters.
Bis 2016 wird schließlich - zusammen mit einer Reihe von geförderten
Projekten - ein modernes und kostengünstiges Angebot mit mehr als
2.800 Wohnungen für rund 6.000 Menschen geschaffen. *****

Mit der Wohnbauinitiative hat die Stadt Wien ein zusätzliches, den
geförderten Wohnbau ergänzendes Neubauprogramm ins Leben gerufen. Es
handelt sich dabei um eine besondere Variante des frei finanzierten
Wohnbaus, die - durch günstige Darlehen der Stadt Wien - ähnlich
vorteilhafte Konditionen für die MieterInnen wie der geförderte
Wohnbau bietet. Und das nicht nur in finanzieller, sondern auch
qualitativer Hinsicht. So wurde die Vergabe der Darlehen der Stadt
Wien sowohl an verpflichtende Eigenmittel- und Mietzinsobergrenzen
als auch an Qualitätskriterien geknüpft, die von einem eigens
eingerichteten Fachbeirat überprüft werden.

"Die ersten Projekte der Wohnbauinitiative - alle Vorhaben, die in
aspern Die Seestadt Wiens realisiert werden - wurden nun einer
detaillierten Qualitätsüberprüfung durch den Fachbeirat unterzogen.
Mit äußerst positivem Ergebnis: Alle Vorhaben weisen durchgängig sehr
hohe Planungsqualitäten auf. Die beteiligten Bauträger, Planerinnen
und Planer und Finanzdienstleister haben eine ausgezeichnete und sehr
ambitionierte Arbeit geleistet. Nur bei zwei Projekten sind noch
Änderungen erforderlich, die positive Empfehlung des Fachbeirats
erfolgt daher erst nach Vorlage der verbesserten Planungen", zog
Wohnbaustadtrat Michael Ludwig Resümee.

Die Projekte mit insgesamt 1.603 Wohnungen zeichnen sich allesamt
durch ein hochwertiges Wohnungsangebot für die unterschiedlichsten
Wohnwünsche aus. "So gibt es neben Wohnungen für Familien und Singles
auch Generationenwohnungen, betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften
sowie die Möglichkeit, Wohnen und Arbeiten zu verbinden. Vielfältige
Gemeinschaftsräume, Gemeinschaftsgärten und großzügig gestaltete
Spiel- und Erholungszonen ergänzen das Angebot und fördern das gute
Miteinander der Hausgemeinschaften", erläuterte der Wiener
Wohnbaustadtrat.

Durchdachte Gesamtplanung

Auf Anregung von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig wurde erstmals in
Wien - für alle Bauplätze der Wohnbauinitiative in aspern Seestadt -
ein zweistufiges kooperatives Planungsverfahren durchgeführt. Im
ersten Schritt wurden mit allen TeilnehmerInnen (Bauträger,
ArchitektInnen, FreiraumplanerInnen) gemeinsame Planungsworkshops
abgehalten. Diesen folgten im zweiten Schritt Jurysitzungen mit dem
Fachbeirat, um dessen Kritik und Verbesserungsvorschläge an den
vorgelegten Projekten zu diskutieren.

"Die Vorteile des kooperativen Planungsverfahrens wurden bei der
abschließenden Beurteilung der Projekte und des
bauplatzübergreifenden Gesamtkonzepts durch den Fachbeirat deutlich:
Durch die aufeinander abgestimmten Baukörper und -felder konnte eine
weitere Verbesserung der städtebaulichen Konzeption und eine
außerordentlich gute Freiraumgestaltung erzielt werden", hielt Ludwig
fest. Er betonte außerdem, dass die Bauvorhaben auch in der
Realisierungsphase vom Fachbeirat begleitet würden, um die Umsetzung
der angebotenen Qualitäten sicherzustellen. Darüber hinaus werde das
gesamte kooperative Planungsverfahren bis zur Fertigstellung der
Wohnbauten im Rahmen der Wiener Wohnbauforschung evaluiert, um die
daraus gewonnenen Erfahrungen in Bauträgerwettbewerbe einfließen zu
lassen.

Neues Stadtquartier zum Wohnen, Arbeiten & Wohlfühlen

Alle Wohnbauten bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen
Wohnungstypologien, die den unterschiedlichsten Wohnbedürfnissen
gerecht werden. Weiters sind betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften,
Generationenwohnungen sowie eine Reihe von Möglichkeiten, Wohnen und
Arbeiten miteinander zu verbinden, vorgesehen.
Die Wohnungsgrundrisse zeichnen sich durch ökonomische
Erschließungsflächen und ausreichende Stauräume aus. Darüber hinaus
stehen bei Bedarf bei einigen Projekten auch Flächen für Lager-,
Probe- oder Bastelräume zur Verfügung. Alle Wohnungen bieten private
Freiräume in Form von Balkonen, Loggien, Terrassen oder Mietergärten.

Alltagstaugliche Erschließungsflächen, Gemeinschaftseinrichtungen
sowie attraktive Frei- und Grünräume mit Spielplätzen für die Kleinen
und Erholungszonen und Treffpunkten für die Erwachsenen runden das
Angebot ab.
In den Erdgeschosszonen sind Geschäfte, Lokale, Ateliers, kleine
Handwerksbetriebe, Arztpraxen und Gemeinschaftseinrichtungen
vorgesehen, die die Straßenzone beleben und für eine gute
Infrastruktur in nächster Nähe sorgen. Durch Sammelgaragen sind
ökonomisch gehaltene Parkplätze gewährleistet, überdurchschnittlich
viele Fahrradabstellplätze tragen begeisterten Pedalrittern Rechnung.

Durch die weitgehend kleinteilige Bebauung der Bauplätze und die
gelungene, gut vernetzte Grünraumgestaltung erhält das neue
Stadtquartier eine persönliche und insgesamt sehr wohnliche Note, die
die Identifikation der künftigen BewohnerInnen mit ihrem neuen
Zuhause und die Bildung eines Zugehörigkeitsgefühls fördert.
Durchgängiger Niedrigenergiestandard, eine umweltschonende
Bauführung mit optimierter Bauabwicklung sowie Chemikalienmanagement
gewährleisten - neben Energieversorgung durch das
Geothermie-Kraftwerk von aspern Die Seestadt Wiens - einen hohen
ökologischen Standard.

Areal & Wohnprojekte im Überblick

Das 65.000 m2 große Areal (Bruttogeschossfläche: 166.000 m2), auf
dem das neue Stadtquartier im Rahmen der Wohnbauinitiative in aspern
Die Seestadt Wiens entsteht, befindet sich im südwestlichen Teil der
Seestadt, zwischen dem General Motors-Werk, von dem es durch einen
breiten Grüngürtel getrennt ist, dem neuen Westpark im Westen und dem
See im Norden. Das Stadtquartier wird durch die Ringstraße in einen
südlichen und nördlichen Bereich unterteilt. Zwei Bauplätze liegen
direkt beim See, sieben direkt beim Westpark.

Die Wohnprojekte werden vom Partner-Konsortium Vienna Insurance
Group, Erste Bank gemeinsam mit acht Bauträgern auf 14 Bauplätzen
realisiert. Alle Bauträger haben die Finanzierungsvariante 150
Euro/m2 Eigenmittel und 6,10 Euro/m2 monatliche Nettomiete gewählt.
Ein Bauträger bietet den MieterInnen zusätzlich die Wahlmöglichkeit
zwischen dieser Variante und jener mit höheren Eigenmitteln (500
Euro/m2) und niedrigerer Miete (4,74/m2 Euro netto) an.

Bezugstermine:
Geplanter Bezugstermin der Neubauten auf den Bauplätzen D5A, D7 und
D11 ist im Winter 2014, bei allen anderen Bauplätzen im Frühjahr
2015.

Bauplatz J1 - Bauträger "Schönere Zukunft":
61 Mietwohnungen (2 bis 5 Zimmer, 62 bis 105 m2) mit Balkonen,
Loggien, Gärten oder Terrassen

Bauplatz J2 - Bauträger "Volksbau":
291 Mietwohnungen (1 bis 5 Zimmer, 37 bis 102 m2) mit Balkonen,
Loggien, Gärten oder Terrassen; mit u.a. Hort/Kindertagesheim in
Anlage

Bauplatz J7 - Bauträger "Aphrodite":
67 Mietwohnungen (2 bis 5 Zimmer, 58 bis 112m2) mit Balkonen, Loggien
oder Terrassen; mit u.a. Generationenwohnungen

Bauplatz J8 - Bauträger "Neuland":
174 Mietwohnungen (2 bis 4 Zimmer, 52 bis 92 m2) mit Balkonen; mit
u.a. betreutem Wohnen

Bauplatz J9 - Bauträger "Neuland":
150 Mietwohnungen (2 bis 4 Zimmer, 58 bis 92 m2) mit Balkonen,
Loggien, oder Terrassen

Bauplätze D1, D2, D3, D6 - Bauträger "ÖVW":
Insgesamt 330 Mietwohnungen (1 bis 5 Zimmer, 39 bis 122 m2) mit
Balkonen, Loggien, Terrassen oder Gärten; mit u.a. Wohnen & Arbeiten
(zumietbare Büros, Werkstätten, Künstlerateliers) sowie anmietbaren
Obst- und Gemüsebeeten mit Infrastruktur zum gemeinschaftlichen
Gärtnern

Bauplatz D4 - Bauträger "Steg/Gesiba":
176 Mietwohnungen (2 bis 5 Zimmer, 56 bis 107 m2) mit privaten
Balkonen, Loggien, Terrassen, oder Mietergärten; mit u.a.
nutzungsoffenen Räumen im Erdgeschoss für Wohnen & Arbeiten

Bauplatz D5A - Bauträger "Urbanbau":
97 Mietwohnungen (2 bis 4 Zimmer, 55 bis 98 m2) mit Balkonen, Loggien
oder Terrassen; mit u.a. Gemeinschaftsdachterrasse mit Beeten für
MieterInnen

Bauplatz D 7, D11 - Bauträger "Eisenhof":
85 Mietwohnungen (1 bis 5 Zimmer, 40 bis 131 m2) mit Balkonen oder
Loggien; mit u.a. Mitsprache der künftigen BewohnerInnen bei den
Wohnungsgrundrissen sowie Wohnen & Arbeiten

Bauplatz D8 - Bauträger "EGW Heimstätte":
174 Mietwohnungen (1 bis 5 Zimmer, 34 bis 142 m2) mit Balkonen,
Loggien, Terrassen oder Gärten; mit u.a. betreuter Wohngemeinschaft
sowie einem Café

Wiener Wohnbauinitiative

Im Rahmen dieser, den geförderten Wohnbau ergänzenden Schiene,
werden insgesamt rund 6.250 neue Wohnungen - im Wesentlichen in den
Bezirken 2, 10, 11, 21 und 22 - errichtet.
Damit setzt die Stadt Wien auch für die Wirtschaft einen starken
Impuls, denn die Wohnbauinitiative löst ein Gesamtinvestitionsvolumen
von rund 1,04 Mrd. Euro aus, 6.000 Arbeitsplätze werden dadurch
gesichert.
Neben Qualitätsanforderungen, die durch den Fachbeirat geprüft
werden, gelten einzuhaltende Miet- und
Eigenmittelbeitragsobergrenzen:
Zwei Varianten - je nach Wunsch der künftigen MieterInnen - stehen
zur Verfügung.
Variante A: Die Nettomiete ist mit max. 6,10 Euro pro Quadratmeter
Nutzfläche begrenzt. Der zu leistende Finanzierungsbeitrag liegt bei
150 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche.
Variante B: Die Nettomiete ist mit max. 4,75 Euro pro Quadratmeter
Nutzfläche begrenzt. Der zu leistende Finanzierungsbeitrag liegt bei
500 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche.
Die verpflichtende Mietpreisbindung besteht zehn Jahre lang ab
Baufertigstellung und gilt sowohl für Neuvermietung als auch
Wiedervermietung. Die Nettomieten werden jährlich VPI-indiziert. Bei
bestehenden Mietverträgen ändert sich auch nach den zehn Jahren
nichts. Zehn Jahre nach Baufertigstellung kann bei Neuabschlüssen von
Mietverträgen der "angemessene Mietzins" eingehoben werden.

Wohnbauprojekte für mehr als 6.000 BewohnerInnen auf Schiene

aspern Die Seestadt Wiens wird im Endausbau - mit etwa 8.500
Wohnungen - rund 20.000 BewohnerInnen ein qualitätsvolles Zuhause und
Arbeitsplätze für ebenso viele Menschen bieten. Mit einer
Gesamtfläche von rund 240 Hektar stellt die Seestadt nicht nur das
größte städtebauliche Vorhaben Wiens dar, sondern ist auch eines der
größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Grundlage der Planungen
war der 2007 im Wiener Gemeinderat beschlossene Masterplan für das
Flugfeld Aspern des schwedischen Architekten Johannes Tovatt.

Neben den Projekten der Wohnbauinitiative mit 1.603 Wohnungen
werden im heurigen Juni auch die Projekte des 1. Bauträgerwettbewerbs
in aspern Seestadt für geförderte Wohnbauten - mit 760 geförderten
Wohnungen und 300 StudentInnenplätzen - sowie die Baugruppenprojekte
mit insgesamt 150 Wohnungen - juriert.
"Damit hat die Stadt Wien den Bau von mehr als 2.800
kostengünstigen Wohnungen in aspern Die Seestadt Wiens auf Schiene
gesetzt, die in den Jahren 2014, 2015 und 2016 fertig gestellt sein
werden und in die mehr als 6.000 Bewohnerinnen und Bewohner einziehen
werden", betonte Ludwig.

"Insgesamt sollen im Rahmen der Wohnbauinitiative im Jahr 2012
rund 3.000 Wohnungen beurteilt werden. Das nächste Prüfungsverfahren
durch den Fachbeirat mit voraussichtlich fünf weiteren Projekten an
verschiedenen Standorten ist für Juli 2012 geplant", so der Wiener
Wohnbaustadtrat abschließend.

Service:

Nähere Infos über die Wohnprojekte, die im Rahmen der
Wohnbauinitiative in aspern Die Seestadt Wiens verwirklicht werden,
sowie die Möglichkeit der Vormerkung für die Wohnungen gibt es ab
heute beim

Wohnservice Wien
Tel.: 01/24 503-25800
E-Mail: [email protected]
www.wohnservice-wien.at
(Schluss) da

Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig
Tel.: 01 4000-81869
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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