• 17.04.2012, 11:24:22
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Fionnuala Margreiter ist FEMtech-Expertin des Monats April

Wien (OTS/BMVIT) - Um die Leistungen von Frauen und die
Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive
im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine
interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen
Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und
des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech
Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur
"FEMtech-Expertin des Monats". Im April 2012 ist die Wahl auf die
Biowissenschafterin Fionnuala Margreiter gefallen. Die gebürtige Irin
arbeitet seit sieben Jahren als Managerin für internationale Projekte
am Center of Excellence in Medicine and IT GmbH (CEMIT) in Innsbruck.
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Die Wahl zur FEMtech-Expertin des Monats ist eine Initiative des
Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
und soll zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung, sowie zur
Sichtbarmachung von Frauen in Forschung und Technologie beitragen.

Margreiter hat in Irland an der Universität Ulster Biowissenschaften
und Philosophie studiert. Danach war sie in unterschiedlichsten
Berufen tätig. Unter anderem als Biologielehrerin in Derry,
Fischereibeauftragte der Foyle Fisheries Commission sowie
Gewässerforscherin und Regionalentwicklungsbeauftragte am Donegal
County Council. Zuletzt war sie Leiterin des Northern Ireland Centre
for European Cooperation, bevor sie aus privaten Gründen nach Tirol
übersiedelte.

In ihrer aktuellen Position als wissenschaftliche Projektmanagerin
am CEMIT koordiniert Margreiter nationale und EU-Forschungsprojekte
im Gesundheitsbereich. Das primäre Ziel von CEMIT ist die
Erforschung und Entwicklung von innovativen
medizinisch-naturwissenschaftlichen, medizintechnischen und
informationstechnologischen Lösungen und Produkten für das
Gesundheitswesen und die Life Sciences. Die Stärken von CEMIT liegen
im Programm- und Netzwerkmanagement, sowie in der Projektentwicklung
und -management, als auch der Etablierung eigener Forschungsbereiche.

Aktuell betreut Margreiter das EU-Projekt OPTATIO (OPtimizing
TArgets and Therapeutics In high risk and refractOry Multiple
Myeloma) mit zwölf Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft im 7.
Europäischen Rahmenprogramm. Dabei werden neue Strategien gegen das
Multiple Myelom, einer Krebserkrankung des Knochenmarks untersucht.
Lange Zeit zielten therapeutische Strategien nur auf die Krebszellen
selbst ab. Die Umgebung eines Tumors bietet häufig eine geschützte
Nische, in der dieser unbeobachtet und unbehelligt heranwachsen kann.

Das Ziel der Forschung ist es, das unheilvolle Zusammenspiel
zwischen dem Krebs und seiner Umgebung zu stören. Hier setzt das
europäische Forschungsprojekt OPTATIO an. Die teilnehmenden Firmen
und Forschungseinrichtungen sind aus Österreich, Deutschland,
Tschechien, Italien, Ungarn, Großbritannien und Spanien.
Wissenschaftlicher Koordinator ist Dr. Wolfgang Willenbacher von der
Klinik für Innere Medizin V der Medizinischen Universität Innsbruck.

Zum Thema Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen meint
Margreiter, dass "Frauen die Möglichkeit haben sollen, nach der
Familiengründung ihre Karriere fortzusetzen. Frauen haben generell
das Potential das Arbeitsumfeld zu verbessern und aufzuwerten."

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit März 2005
Frauen aus der FEMtech Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich
im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Für die
Ermittlung der Siegerin wird eine unabhängige Jury aus hochrangigen
VertreterInnen der Wirtschaft, der Wissenschaft und des
Personalmanagements eingesetzt.

Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie
alle Informationen zur FEMtech Expertinnendatenbank finden Sie auf
www.femtech.at.

(Schuss)

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
mailto:[email protected]

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