- 16.04.2012, 15:42:43
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Herzinfarktversorgung in Mödling, Wiener Neustadt, Eisenstadt
Sobotka: Dezentrale Spitalsstandorte auch in Zukunft nötig
St. Pölten (OTS/NLK) - In den vergangenen fünf Jahren wurden mehr
als 2.000 Patienten mit akutem Herzinfarkt durch Katheterintervention
in den Landeskliniken Mödling und Wiener Neustadt sowie im
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt behandelt. Insgesamt
gab es in diesem Zeitraum rund 18.000 Untersuchungen. Eine
Erfolgsbilanz zu diesem länderübergreifenden Netzwerk zur
Herzinfarkt-Akutversorgung im südlichen Niederösterreich und
nördlichen Burgenland wurde heute, Montag, 16. April, bei einer
Pressekonferenz in Wiener Neustadt gezogen.
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka erinnerte
dabei an den Ausbau der Akutversorgung für Herzinfarkte von Wiener
Neustadt aus über die Landesgrenze bis ins Burgenland bzw. in die
Thermenregion. "Dass sich diese zehn Jahre im Bereich der
Herzinfarktversorgung so erfolgreich entwickelt haben, verdanken wir
unserem dezentralen Kooperationsmodell. Tausende Patienten sind an
den drei Spitalsstandorten bestens behandelt und betreut worden und
können heute ein völlig beschwerdefreies Leben führen", so Sobotka.
Dies sei auch auf die Rettungskette zurückzuführen, die von der
Alarmierung über den Notruf 144 und den Notarztwagen bis hin zur
Behandlung mittels Herzkatheter optimal funktioniert. "Diese rasche
und effiziente Versorgung ist einmal mehr ein Beweis dafür, dass wir
als Bundesland Niederösterreich an unserer Konzeption der
Dezentralität der Spitäler auch in Zukunft festhalten müssen."
Überdies führe diese Dezentralität der Spitäler zu einer positiven
Konkurrenzsituation, so der Landeshauptmann-Stellvertreter.
Für Sobotka ist es wichtig, dass durch den Neubau in Wiener
Neustadt die lebensrettenden Maßnahmen noch besser aufeinander
abgestimmt werden: "Diese Investitionen in die
Krankenhausinfrastruktur sind notwendig, um noch effizienter,
schneller und weniger umständlich arbeiten zu können". Dabei sei in
der Vergangenheit im Bereich der Herzinfarktvorsorge viel Kompetenz
aufgebaut worden, die auch international immer mehr anerkannt werde,
erinnerte Sobotka an die vielen Publikationen im wissenschaftlichen
Bereich. "Unsere Aufgabe ist es, die modernste Medizin zu den
Patienten zu bringen, um auch in der Anwendung den nötigen Erfolg
herzustellen", meinte der Landeshauptmann-Stellvertreter
abschließend.
Primar Prof. Dr. Leo Marosi vom Landesklinikum Wiener Neustadt
meinte: "Aufgrund des hohen Bedarfs und des medizinischen
Fortschritts war eine fachliche Spezialisierung im Bereich der
Koronarangiographie notwendig, die bereits vor zehn Jahren in Wiener
Neustadt gesetzt wurde." Primar Dr. Franz Xaver Roithinger vom
Landesklinikum Mödling sagte: "Mit Aktionen wie 'Schau auf dein
Herz', die das nächste Mal am 5. Mai in Mödling stattfindet, setzen
wir wichtige Impulse im Bereich der Prävention." Primar Dr. Karl
Silberbauer, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Krankenhaus
der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, erinnerte: "Die hohe Qualität bei
der Herzinfarktversorgung ist auch auf das effiziente Notarztsystem
zurückzuführen." Prof. Dr. Johann Pidlich, Ärztlicher Direktor des
Landesklinikums Baden-Mödling, führte aus: "Als besondere Maßnahmen
zur Qualitätssteigerung wurde das Herzkatheterlabor in Mödling im
vergangenen Jahr ISO zertifiziert".
Nähere Informationen beim Büro LH-Stv. Sobotka unter
02742/9005-12221, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, e-mail
[email protected].
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk
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