• 16.04.2012, 14:32:23
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Grünewald: Universitätenkonferenz vor schweren Aufgaben

Der Grüne Wissenschaftssprecher sieht UNIKO in der Rolle des Verbündeten

Wien (OTS) - "Die UNIKO hat unter ihrem Präsidenten Heinrich
Schmidinger Rückgrat gezeigt und den Lockrufen nach Wiedereinführung
flächendeckender Studiengebühren für Alle als "politisch unsensible
Geste" eine Absage erteilt. Allerdings gibt es noch weit mehr
ungelöste Probleme", gibt Kurt Grünewald, Wissenschaftssprecher der
Grünen, anlässlich der morgigen Sitzung der UNIKO zu bedenken. "Die
laufende Schönfärbung der sensiblen budgetären Situation durch die
ÖVP macht Hoffnung auf mehr Innovationen, die aber unter den
gegenwärtigen Voraussetzungen nicht im nötigen Ausmaß möglich sind."
Die sogenannte Hochschulmilliarde verfehlt das Ziel den Budgetpfad
für das Jahr 2020 mit zwei Prozent des BIP für den tertiären
Bildungssektor zu erreichen. Allein die Bakkalaureatsstudien werden
nach einem Gutachten zur Studienplatzfinanzierung fast 400 Millionen
Euro an Mehrkosten verursachen", erläutert Grünewald.

"Noch immer existiert kein verbindlicher Entwurf des lang
versprochenen Hochschulplans. Es gibt noch kein Modell wie die
Treffsicherheit der Studienwahl verbessert werden kann. Auch zu
Töchterles Studienbeihilfen-Modell gibt es nach wie vor keine Zahlen,
die eine gerechtete Verteilung der Mittel unter Studierenden beweisen
könnten", kritisiert Grünewald die Politik Töchterles.

"Der flächendeckende Ausbau von modernen Lernzentren und die
Einbindung von HochschullehrerInnen in den Fachunterricht der
Oberstufe mit dem Ziel SchülerInnen ein reales Bild der Universitäten
und ihrer Studien zu vermitteln, wäre höchstes Gebot. Die
Hochschulkonferenz und deren Beschickung brüskieren die Universitäten
und nach wie vor wartet der wissenschaftliche Nachwuchs auf
teamorientierte Universitätsorganisationen sowie auf Arbeitsplätze
mit Perspektiven", betont Grünewald.
"Universitäten, Hochschulen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen,
Studierende und Forschungsförderungsorganisationen sollen mit
vereinten Kräften auf ihre Bedürfnisse und Leistungen hinweisen, wenn
viribus unitis im verantwortlichen Ressort zum Wort am Sonntag
verkommt," meint Grünewald.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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