- 16.04.2012, 14:18:56
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BZÖ-Haubner: "Schule der Zukunft muss jedes Kind fordern und fördern"
"Leistung muss sich auch für Lehrer lohnen - Abschaffen des Sitzenbleibens nicht im Interesse der Bürger"
Wien (OTS) - BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner forderte
heute im Sonderausschuss Bildung, dass die Schule der Zukunft den
veränderten Lebens- und Familienverhältnissen entsprechen muss und
eine pädagogische Dienstleistungseinrichtung sein sollte. "Die Schule
der Zukunft muss jedes Kind fordern und fördern", so Haubner weiter.
Es sollte daran gearbeitet werden, dass jeder Schüler eine Schule
beendet, denn meistens sind Schulabbrecher potentielle Sozialfälle,
für die der Staat später dann aufkommen müsse. Zur Abschaffung des
Sitzenbleibens meinte Haubner, dass dies nicht im Interesse vieler
Bürgerinnen und Bürger stünde. "Auch in der Schule muss sich Leistung
lohnen. Das Leistungsprinzip muss in der Schule erhalten bleiben und
es darf keine Nivellierung nach unten stattfinden".
"Sich im Alter von zehn Jahren für einen Bildungsweg entscheiden zu
müssen, kann nicht gut sein, denn in diesem Alter beginnen die Kinder
verstärkt, soziale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu
schließen. Die Kinder in diesem Entwicklungsstadium aus dieser
gewohnten Umgebung herauszureißen, ist nicht wirklich zielführend",
meinte Haubner.
"Auch der Beruf des Lehrers muss aufgewertet werden, daher brauchen
wir ein neues Dienst- und Besoldungsrecht. Die ausgezeichneten
Leistungen der Lehrer muss honoriert werden. Leistung muss sich auch
für Lehrer lohnen und darf sich nicht ausschließlich am Unterricht
orientieren", erinnerte Haubner.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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