- 16.04.2012, 13:35:22
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Brunner: Grüne und Bürgerinitiativen siegen im Kampf gegen Megakraftwerk in Klagenfurt
Umweltsenat-Bescheid gegen Gasdampfkraftwerk öffnet Tür zur Grünen Energiewende in Kärnten
Wien (OTS) - "Sechs Jahre lang haben FPK und Verbund mit allen
Mitteln und gegen den Willen der Bevölkerung versucht, ein fossiles
Megakraftwerk in Klagenfurt zu bauen. Nun sind sie mit der
Entscheidung des Umweltsenats am Rechtsstaat gescheitert", freut sich
Christiane Brunner, Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, über
den Bescheid des Umweltsenats. "Von nun an sollte sich Verbund-Chef
Anzengruber von fossilen Abenteuern verabschieden und die Grüne
Energiewende aktiv mitgestalten - und die ist sauber, innovativ und
zu hundert Prozent erneuerbar".
Noch vor wenigen Tagen protestierten Grüne gemeinsam mit
Bürgerinitiativen und Umweltgruppen anlässlich der
Verbund-Hauptversammlung in Wien gegen das unnötige Kraftwerk. Später
luden Eva Glawischnig und Christiane Brunner zu einem
Strategiegespräch ins Parlament. Brunner sagt: "Dass es nach so
kurzer Zeit schon ein Ergebnis gibt, freut mich umso mehr. Ich
gratuliere den vielen Menschen, die in Form von
BürgerInneninitiativen gegen dieses Kraftwerk gekämpft haben. Sie
haben sich auch durch die fragwürdige Vorgehensweise von Seiten der
Landesregierung nicht einschüchtern lassen und Berufung gegen den
UVP-Bescheid eingelegt. Die Entscheidung des Umweltsenats bestätigt
nun die Bedenken, die wir alle schon von Anfang an hatten."
Die Grüne Umweltsprecherin mahnt nun auch in Zukunft zu
verantwortlicherem Handeln bei politischen EntscheidungsträgerInnen:
"Warum liegt es an engagierten BürgerInnen und dem Umweltsenat dieses
Monsterprojekt nach sechs Jahren zu Fall zu bringen? Wo waren
Umweltminister Berlakovich und seine vielzitierte Energieautarkie?
Warum hielt Landeshauptmann Dörfler so lange an diesem Kraftwerk
fest, dass das Land Kärnten nicht nur mit ziemlicher Sicherheit
wieder in ein Finanzfiasko geführt hätte, sondern auch ein
Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung bedeutet hätte?", kritisiert
Brunner abschließend.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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