• 16.04.2012, 13:18:31
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Hilfswerk-GfK-Umfrage zeigt große Unsicherheit bei Kindererziehung und starken Wunsch nach Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten - GRAFIK

Österreicher/innen wollen mehr Betreuungsangebote in den Ferien, flexiblere Öffnungszeiten bzw. Betreuungszeiten und mehr Unterstützung der Arbeitgeber

Wien (OTS) - Das Hilfswerk präsentierte heute, Montag, in Wien die
Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von Fessel/GfK zu
den Themen Kinderbetreuung und Kindererziehung in Österreich.

Die Ergebnisse im Überblick:

70% der befragten Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre
meinen, dass Kindererziehung heute schwieriger ist als früher.
Personen mit Kindern unter 15 Jahren im Haushalt stimmen bezüglich
Schwierigkeit der Kindererziehung signifikant stärker zu. Je geringer
das Einkommen, umso höher ist die Zustimmung bezüglich Schwierigkeit
der Kindererziehung. Personen mit Migrationshintergrund stimmen
bezüglich Schwierigkeit der Kindererziehung signifikant stärker zu
als Personen ohne Migrationshintergrund.

82% der Befragten wollen mehr und erschwingliche Betreuungsangebote
in den Ferien, 84% wollen mehr Betreuungsangebote in der Nähe des
Wohnorts, 78% wollen mehr zeitlich flexiblere
Kinderbetreuungsangebote bzw. bessere Öffnungszeiten, 82% wollen mehr
Betreuungsangebote in der Nähe des Arbeitsplatzes, 72% sind der
Meinung, dass der Arbeitgeber bei der Kinderbetreuung mehr
Unterstützung leisten sollte.

"Der geäußerte Bedarf am Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten ist
insgesamt sehr hoch", sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. "Der
Zusammenhang zwischen Problemen bei der Kindererziehung und einem
unzureichenden Kinderbetreuungsangebot ist signifikant. Die
öffentliche Hand muss hier mehr Unterstützung für die Eltern
leisten!", so Karas.

Die Kinderbetreuungsexpertin Martina Genser-Medlitsch ist
überzeugt, dass auch die Erziehungskompetenz und die
Erziehungspartnerschaft gestärkt werden müssen: "Bildung und Beratung
unterstützen Eltern sehr, dazu sollte die psychosoziale Arbeit an den
Schulen aufgewertet werden. Private Träger könnten bei der
präventiven Jugendarbeit und bei Stärkung der außerschulischen
Jugendarbeit wertvolle Arbeit leisten", so Genser-Medlitsch. "Die
Öffentliche Hand könnte den Kindern, den Eltern und der Allgemeinheit
viel Geld sparen, wenn sie mehr Unterstützung für die Familien bei
der Kinderbetreuung und Erziehung leisten würde", so Karas
abschließend.

Die heutige Pressekonferenz des Hilfswerks war auch der Start zur
Hilfswerk Jahresinitiative "Kinder fördern. Eltern helfen.", die ein
umfassendes Servicepaket mit Hotline, Beratung, Information und einer
Fülle von Materialien bietet. Ein Schwerpunkt liegt beim Thema
Erziehung. Dazu wurde ein neuer Ratgeber vorgestellt. Das
Servicepaket mit dem Ratgeber wird gratis bei der Hilfswerk Family
Tour gratis telefonisch bestellt werden kann (Tel. 0800 800 820).

Die Partner der Hilfswerk Jahresinitiative "Kinder fördern. Eltern
helfen." sind s Versicherung, s Bausparkasse, Erste Bank und
Sparkassen. Außerdem wird die Hilfswerk Jahresinitiative unterstützt
von Neuroth, MyPhone und Apomedica. Die Partner des Hilfswerk
Fachschwerpunktes rund um Kinder, Eltern und Erziehung "Leben.
Lernen. Wachsen." sind Wiener Städtische sowie kika und Leiner.

Grafik(en) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalgrafik-Service sowie im OTS-Grafikarchiv unter http://grafik.ots.at

Rückfragehinweis:
Hilfswerk Österreich, Bundesgeschäftsstelle
Mag. Harald Blümel
Tel.: 01 / 40442 - 12, Mobil: 0676 / 8787 60203
mailto:[email protected]
www.hilfswerk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HLW

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