• 16.04.2012, 12:30:39
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LR Prettner: GDK durch Umweltbundessenat nicht bestätigt

Gehe davon aus, dass es einen Plan B der Stadt Klagenfurt gibt - Umweltverträglichste Lösung ist anzustreben

Klagenfurt (OTS/LPD) - Das Projekt Gasdampfkraftwerk mit
avisiertem Standort Ebenthal erhielt durch den Umweltbundessenat
keine Bestätigung. Das teilt heute, Montag, die für
Umweltverträglichkeitsprüfungen zuständige Referentin, Landesrätin
Beate Prettner, mit. "Nun, da der Umweltbundessenat dem Projekt keine
Zustimmung erteilte, gehe ich davon aus, dass die Stadt Klagenfurt
einen Plan B in der Hinterhand hat, der beim für Mittwoch
angekündigten Arbeitstreffen auch präsentiert werden muss", erinnert
Prettner daran, dass das alte Fernheizwerk mit 31.12.2015 seinen
Betrieb einstellen muss.

Wenn es nun schon "Zurück an den Start" heiße, müsse aus den
Fehlern der Vergangenheit gelernt werden, appelliert Prettner an alle
Verantwortungsträger, eine gemeinsame Lösung anzustreben, anstatt
wieder an Einzellösungen zu arbeiten. "Für den ohnehin schon durch
Feinstaub belasteten Großraum Klagenfurt gilt es, die
umweltschonendste Variante auch umzusetzen, die auch einen
100prozentigen Anschluss der Haushalte an das Fernwärmenetz
garantieren kann", so Prettner, die weiters fordert, attraktive
Anreize zur Erhöhung des Anschlussgrades zu setzen.

Die weitere Vorgehensweise rund um das GDK solle politisch außer
Streit gestellt werden, appelliert Prettner an alle Verantwortlichen,
die Unstimmigkeiten der Vergangenheit nun ruhen zu lassen, um
gemeinsame Lösungen für die Zukunft im Sinne der Bevölkerung
erarbeiten zu können. Nun gelte es, den Großraum Klagenfurt, ähnlich
dem Positivbeispiel Arnoldstein, zu einer Musterregion weiter zu
entwickeln was die Nutzung von Fernwärme und die daraus resultierende
höhere Qualität der Luftgüte betrifft, meint Prettner. "Die positiven
Entwicklungen am Industriestandort Arnoldstein haben uns gezeigt, was
alles möglich ist, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen
- dies gilt es nun auch auf den Großraum Klagenfurt umzulegen, um
auch hier wesentliche Verbesserungen für die Lebensqualität der
Bevölkerung zu erreichen", so Prettner.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-10201
http://www.ktn.gv.at

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