- 16.04.2012, 12:04:03
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Sima/Goldgruber: Gemeinsam für das Miteinander von Mensch und Hund in der Großstadt
2-wöchige Schwerpunktkontrollen der Wiener Polizei und der MA 60 in Sachen Hundehaltung
Wien (OTS) - Auch dieses Frühjahr führt die Wiener Polizei - in
Kooperation mit dem Veterinäramt der Stadt Wien
-Schwerpunktkontrollen in Sachen Hundehaltung in Wien durch und legt
in den kommenden Wochen wieder verstärktes Augenmerk auf die
Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Auftakt der Aktion war
heute im Erholungsgebiet am Wienerberg, wo traditionell sehr viele
Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern unterwegs sind. "Ich freue mich
über die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, denn mir geht es um das
friedliche Miteinander von Mensch und Hund in unserer Stadt und die
Erfahrungen zeigen uns, dass es immer wieder wichtig ist, die
Hundehalter an ihre Verpflichtungen und an die Spielregeln zu
erinnern", so Tierschutzstadträtin Ulli Sima beim heutigen Auftakt.
Im Zentrum stehen dabei in den nächsten beiden Wochen wieder die
Leinen- bzw. Maulkorbpflicht, aber auch das Chippen wird
kontrolliert. Inkludiert sind bei den Kontrollen natürlich auch
wieder die Pflichten der Kampfhundehalter", erläutert Peter
Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen
Abteilung der Wiener Polizei. Bislang haben 4.363 Besitzer von
sogenannten Kampfhunden die Prüfung positiv absolviert, die
Abwicklung läuft absolut problemlos. Die Regelungen zum
verpflichtenden Hundeführschein kontrolliert die Polizei das ganze
Jahr über streng.
Für alle Hunde: Leinen- oder Maulkorbpflicht an öffentlichen Orten
In Wien müssen Hunde an öffentlichen Orten - das sind etwa Straßen
und Plätze, aber auch öffentlich zugängliche Teile von Häusern, Höfen
oder Lokalen - einen um den Fang geschlossenen Maulkorb tragen oder
an der Leine geführt werden. In öffentlich zugänglichen Parks und auf
gekennzeichneten Lagerwiesen müssen Hunde immer an die Leine.
Maulkorbpflicht herrscht an öffentlichen Orten, wo "üblicherweise"
viele Menschen anzutreffen sind, etwa in öffentlichen
Verkehrsmitteln, in Restaurants oder bei Veranstaltungen.
"Keine Kleinigkeit": Auch Sauberkeitsspielregeln müssen eingehalten
werden
Zum konfliktfreien Miteinander in der Großstadt gehört auch die
Einhaltung der Sauberkeitsspielregeln. "Wir haben das Angebot an die
Hundebesitzer enorm ausgebaut, es gibt mittlerweile 2.900
Sackerlautomaten mit 20 Mio. Gratis-Sackerl im Jahr", betont
Umweltstadträtin Ulli Sima. Kontrolliert wird von den Waste Watchern,
die bei Missachtung ein Organmandat von EUR 36,-- ausstellen oder
auch Anzeigen erstatten können. Der Großteil der Hundebesitzer hält
sich bereits an die Sauberkeitsspielregeln, täglich landen 47.200
gefüllte Sackerl in den Wiener Mistkübeln. In der aktuellen
Frühjahrskampagne der MA 48 wird unter dem Titel "Keine Kleinigkeit"
darauf hingewiesen, dass das Nicht-Wegräumen kein Kavaliersdelikt ist
und die Strafen ebenfalls nicht gering sind.
Chippflicht seit 1. Jänner 2010
Seit 1. Jänner 2010 müssen alle in Österreich gehaltenen Hunde mit
einem elektronisch ablesbaren Mikrochip gekennzeichnet sein. Mit dem
Chip können entlaufene, ausgesetzte oder zurückgelassene Hunde
schneller gefunden werden. Der Chip enthält eine 15-stellige
unverwechselbare Nummer, die in eine bundeseinheitliche Datenbank
eingetragen werden muss. Die Eintragung in diese Bundesdatenbank kann
von den TierhalterInnen selbst oder den behandelnden TierärztInnen
vorgenommen werden oder es können die Daten von der
Bezirksverwaltungsbehörde, in Wien vom Veterinäramt (MA 60)
eingetragen werden. Die MA 60 benötigt für den Eintrag in die
Datenbank ein ausgefülltes Registrierungsformular. Es kann
telefonisch unter +43 1 4000-8060 oder per E-Mail:
[email protected] bei der MA 60 bestellt werden.
rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/pressebilder
Rückfragehinweis:
Mag. Anita Voraberger
Mediensprecherin StRin Mag.a Ulli Sima
Telefon: 01 4000-81353
E-Mail: [email protected]
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