- 15.04.2012, 14:00:04
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Katholische Farbstundenten begrüßen das JVP-Konzept 'Demokratie.Neu'
MKV/VfM: "Demokratie muss wieder praktiziert werden können!"
Wien (OTS) - "Die Menschen in unserem Land haben nicht nur ihr
Vertrauen in die Politik verloren, sondern sukzessive auch ihren
Glauben in die Demokratie", erklärt Michael Wilim, Bundesjugendobmann
des Mittelschüler-Kartell-Verbandes (MKV). Schuld daran sind nicht
erst die jüngsten Korruptionsskandale; es war die gesamte Politik der
letzten Jahrzehnte, die 'Demokratie' zur scheinbar hohlen Phrase
verkommen hat lassen.
Hier geht es um weit mehr als die vielzitierte
Politikverdrossenheit: weitreichende Entscheidungen für unser Land
werden über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen, Finanzkrisen,
EU-Diktate u.v.m. "Das Volk fühlt sich alldem gegenüber machtlos -
und das ausgerechnet in einem System, in dem die Herrschaft per
definitionem von ebendiesem Volk ausgehen sollte", kritisiert Wilim.
"Es ist aller höchste Zeit, dass dieser volksfernen Politik ein
Ende gesetzt wird!", fordern Michael Wilim und Marianne Venus, die
Aktivenvertreterin vom Verband farbentragender Mädchen, (VfM)
einhellig. Dass dies nicht von heute auf morgen bewerkstelligt werden
kann, ist den katholischen Couleurstudenten bewusst, aber "das
Konzept 'Demokratie.Neu' der JVP ist zweifellos ein erster wichtiger
und vor allem gangbarer Schritt in die richtige Richtung. Dieses
Konzept ist geprägt von einem zukunftsweisenden
Demokratieverständnis, wir können es nur befürworten und mit allen
Mitteln unterstützen!" sind sich beiden Vertreter der Verbände einig.
Open Politics, Parlamentarische Bürgeranfrage, E-Voting,
Persönlichkeitswahlrecht, Regierungshearing im Parlament,
automatische Volksabstimmung und Steuerwidmung - das sind keine
hohlen Schlagworte und ganz bestimmt mehr als idealistische Utopien.
"Das sind endlich konkrete und auch realisierbare Vorschläge zur
stärkeren Gewichtung der 'Stimme des Volkes', nicht nur im Zuge der
politischen Entscheidungsfindung sondern bereits bei der Vorgabe
politisch relevanter Themen", bekräftigt VfM-Vertreterin Marianne
Venus.
Derartige Neuerungen stellen uns natürlich alle vor eine große
Herausforderung. Sie können nur dann erfolgreich sein, wenn der
Bürger seine politische Verantwortung auch wahrnimmt und seiner
Pflicht als Wähler nachkommt. Unsere Medien werden angehalten sein,
ihre Kommunikationskanäle gründlich zu säubern und die Qualität ihrer
Berichterstattung zu heben. Und die Politik wird ihren Fokus vom
drohenden Wählerstimmen-Verlust wieder vermehrt auf Inhalte lenken
müssen.
"Mit 'Demokratie.Neu' hat JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz ein
ernstzunehmendes Konzept vorgelegt, das von der übrigen Politik nicht
mehr ignoriert werden kann. Denn hierin werden substantielle
strukturelle Änderungen gefordert; Strukturen, in denen Demokratie
tatsächlich wieder - und besser - praktiziert werden kann.", ergänzt
MKV-Bundesjugendobmann Michael Wilim.
Die österreichischen Verbände katholischer Farbstudenten, MKV und
VfM, mit ihren über 20.000 Mitgliedern appellieren an die
österreichischen Politiker, sich auf ihre Aufgabe als Vertreter des
österreichischen Volkes zu besinnen. "Wir rufen die österreichische
Politik dazu auf, sich eingehend mit diesen Vorschlägen zu befassen.
Und wir fordern die Vertreter aller Parteien dazu auf, gemeinsam und
vor allem konstruktiv an deren Umsetzung zu arbeiten.", so Wilim
abschließend.
Rückfragehinweis:
Christian Nagel
Tel.: 066488738722
Mail: [email protected]
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