- 14.04.2012, 12:19:53
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BZÖ-Widmann: Österreich darf nicht für Temelin zahlen
Endlich Ausstieg aus EURATOM und Rechtsschritte
Wien (OTS) - Großbritannien, Frankreich, Polen und Tschechien
fordern für den Ausbau der Kernenergie Geld von der EU. Damit soll
beispielsweise der Weiterbau des Pannenreaktors in Temelin finanziert
werden. BZÖ-Energiesprecher und oberösterreichischer Landessprecher
Rainer Widmann verlangt von der Bundesregierung hier aktiv zu werden
und nicht nur schöne Worte zu finden, sondern auch endlich einmal
konkrete Taten folgen zu lassen. "Ausstieg aus EURATOM jetzt, das
wäre ein klares Zeichen und erspart Österreich 40 Millionen pro Jahr.
Gleichzeitig muss es eine österreichische Initiative für einen
gesamteuropäischen Atomausstieg geben. Gegen die Pannenmeiler an
unseren Grenzen müssen endlich rechtliche Schritte eingeleitet werden
und die erneuerbare Energie muss viel stärker ausgebaut werden.
Österreich darf nicht für Temelin zahlen", so Widmann.
Gerade Umweltminister Berlakovich habe außer aus Inseraten zu lächeln
bis jetzt nichts weitergebracht. "Österreich hat leider eine
Bundesregierung und ganz besonders einen Umweltminister mit der
Durchschlagskraft einer Daunenfeder. Wir brauchen Taten statt Worte.
Österreich war einmal Vorreiter beim Umweltschutz, heute fallen wir
täglich weiter zurück und vergeben auch die unglaublichen Chancen für
die Wirtschaft im Bereich der erneuerbaren Energie", betont Widmann.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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